Vermögensaufbau mit Fonds

Einsteiger

Vermeiden Sie diese sechs typischen Anlagefehler!

Von Thomas Soltau
5 Minuten Lesezeit

Wer mit Fonds ein Vermögen aufbauen will, sollte nicht diese klassischen Fehler begehen.


„Nicht alle Eier in einen Korb legen“ lautet eine der bekanntesten Börsenweisheiten. Und tatsächlich: Wer alles auf eine Karte setzt, erhöht seine Verlustrisiken. Überprüfen Sie daher Ihre Depotpositionen: Sie haben zwar mehrere Fonds und Aktien im Bestand – diese bewegen sich aber in ähnlichen Branchen oder stammen aus demselben Index? Streuen Sie lieber auf verschiedene Länder sowie Wirtschaftszweige und variieren Sie auch bei den Fondstypen (z.B. Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds), so erhalten Sie ein besseres Chancen-Risiko-Profil und verringern die Korrelationen. Allerdings sollte man es mit der Streuung auch nicht übertreiben, bei zu vielen Titeln verliert man schnell den Überblick. Eine Orientierungsgröße sind etwa acht bis zehn, maximal 20 verschiedene Aktien, bei bereits in sich diversifizierten Investmentfonds kann die Anzahl etwas reduziert werden. 


Eine weitere populäre Merkregel lautet „Zuviel Hin und Her macht Taschen leer“ und auch darin steckt etwas Wahres. Denn jeder Trade ist mit Transaktionskosten verbunden, welche die erhofften Gewinne schmälert. Doch nicht nur Maklergebühren und Spreads wollen bezahlt werden, sondern hektisches Umschichten im Depot hat auch noch eine verhaltenspsychologische Komponente. Denn wer übereilte Entscheidungen trifft, neigt dazu, Glück mit Börsenwissen zu verwechseln – und Selbstüberschätzung ist ebenso wie eine übertriebene Handelsaktivität im Anlagebereich ein schlechter Ratgeber. Auch wenn der Rat vom Börsenguru André Kostolany „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an“ in unserer schnelllebigen Zeit ebenfalls nicht mehr greift, so sollte man doch eine gesunde Mischung aus beidem finden. Denn: …


Vorsicht: Zu viel Passivität kann sich ebenfalls negativ auf die Performance in Ihrem Depot auswirken. Hält eine Verlustphase lange an beziehungsweise macht der Fondsmanager einen schlechten Job, sollte man sich lieber von den Titeln trennen. Grundsätzlich sollte man sein Depot etwa ein bis zweimal pro Jahr kritisch überprüfen: Passen die Papiere noch zu den individuellen Zielen, wie hat sich der Markt verändert, gab es gravierende Veränderungen in den Lebensumständen oder wird in absehbarer Zeit Liquidität benötigt? Wer sich diese Zeit nimmt und konsequent handelt, kann Fehlentwicklungen vorbeugen.

 


Kennen Sie das? Sie bekommen einen heißen Börsentipp und wirklich alles scheint dafür zu sprechen. Psychologen nennen dieses Phänomen selektive Wahrnehmung. Und diese ist tückisch, denn hierbei werden nur noch bestimmte Teile der Realität wahrgenommen. Bezogen auf den Geheimtipp würde man sich in einem Tunnel positiver Verstärkung befinden, negative Aspekte oder Warnungen würden ausgeblendet. Doch einer solchen unkritischen Haltung können Sie vorbeugen: Suchen Sie gezielt nach Gegenargumenten, wägen Sie sorgsam ab und treffen Sie dann Ihre Entscheidung.

 


Was sich viele Anleger nicht klar machen: Geldanlage ist immer auch mit gewissen Kosten verbunden  – seien es Depotgebühren, die Ausgabeaufschläge bei Investmentfonds oder Tradingkosten. Gerade wenn Sie Ihr Depot bei einer klassischen Bank einrichten, zehren diese Kosten an Ihrer Rendite. Denn die Geldinstitute müssen ihr Filialnetz und die erbrachte Beratungsleistung finanzieren und lassen sich daher ihren Service gut bezahlen. Viel günstiger sind Online-Direktbanken und noch preiswerter geht es, wenn ein Fondsvermittler wie FondsDISCOUNT.de „dazwischen geschaltet“ wird: Somit entfallen dauerhaft die branchenüblichen Ausgabeaufschläge beim Fondskauf, die Depotführung ist kostenlos und es locken weitere Vergünstigungen wie etwa Börsen-Flat-Fees. Der Service richtet sich an Anleger, die ein neues Depot einrichten wollen oder ihr bestehendes Depot auf die Spar-Tarife umstellen möchten.

 

Unter Homebias versteht man die Neigung der Anleger, bevorzugt auf den Heimatmarkt zu investieren. In der Folge sind die Geldanlagen auf den Dax im eigenen Portfolio übergewichtet. Diese Neigung hat verschiedene Ursachen, etwa den Informationsvorsprung. In der Regel ist man über die Unternehmen am Heimatmarkt viel besser informiert als über ausländische Märkte. Zudem können bei Geldanlagen im Ausland die Transaktionskosten höher liegen, gleichzeitig gibt es auch Wechselkursrisiken. Doch wenn man Fehler 1 – mangelnde Diversifikation – vermeiden möchte, ist der Blick über die Landesgrenzen unerlässlich.

 

Zum Autor:

Thomas Soltau ist bereits seit 2003 in der Fondsbranche aktiv und kennt die Branche, insbesondere das Verhalten der Endkunden, so gut wie kaum ein anderer. Vor diesem Hintergrund begann er 2006 seine Laufbahn bei FondsDISCOUNT.de und wurde am 1. Januar 2014 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Seither konzentriert er sich mit dem Berliner Team auf die Weiterentwicklung der Gesellschaft, pflegt intensive Kontakte zu den Kapitalanlagegesellschaften sowie den Emissionshäusern und ist weiterhin aktiv in der Kundenbetreuung tätig. 

Das DISCOUNTER-Prinzip: „Hohe Qualität zu den günstigsten Preisen“, so das Motto von FondsDISCOUNT.de. Mit dem Fondvermittler sparen Selbstentscheider bei mehr als 20.000 Fonds den Ausgabeaufschlag, zudem erhalten sie vergünstigte Depotkonditionen bei allen Partnerbanken. Der Service ist für Kunden dauerhaft kostenlos.

 

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