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By Kai

Die Vorzüge des Frühphasen-Investments

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Unter dem Titel «Mehr Aktionäre - Die Deutschen sparen zu einseitig. Es ist Zeit, umzuschichten.» stellte Simone Boehringer am 26.04.12 in der Süddeutschen Zeitung fest: „Die Zahl der Anleger, die über die Dividendentitel direkt an Unternehmen beteiligt sind, ist mit 4,1 Millionen so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das ist ein erfreuliches Zeichen, aber nur ein Etappenziel zu einer besseren Aktienkultur." Ein weiteres Etappenziel - so denken nicht nur wir - könnte Crowdinvesting sein.

Aktien haben natürlich ihre Daseinsberechtigung...

Im Gegensatz zu Anlegern in den USA, die neuerdings im großen Stil ihr Vermögen aus Aktien zugunsten riskanterer Anleihen umschichten, investieren deutsche Anleger eher in Aktien. Noch zu zurückhaltend, mahnt Rüdiger von Rosen, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktien-Instituts (DAI), denn: „Die Aktie ist als Baustein der ergänzenden Altersvorsorge unverzichtbar."

Das ist richtig. Aktien können ein wertvoller Teil einer Investmentstrategie sein, allerdings haben Unternehmen, die an der Börse gelistet sind, den größten Teil ihrer Wertsteigerung in der Regel schon hinter sich. Neu-Investoren von Facebook beispielsweise haben diese Erfahrung machen müssen, auch wenn noch nicht aller Tage Abend ist. Sicher ist, dass sich das Investment vor allem für die First Mover - die Investoren, die sehr frühzeitig in Facebook investiert hatten - sehr gelohnt hat. Bei einem erfolgreichen Unternehmen ist dies häufig der Fall.

... bei Startup-Beteiligungen gibt es noch größere Chancen

Startups, die über Crowdinvesting finanziert werden, stehen noch am Anfang ihrer Entwicklung. Ein Investment in sie ist und bleibt mit Risiken verbunden. Dafür besteht die Chance, dass Investoren auch von den erheblichen Wertsteigerungen eines Startups in den ersten Jahren profitieren. Früher gab es nicht die Gelegenheit, frühzeitig an dieser Entwicklung teil zu nehmen. Dank Crowdinvesting ist dies nun möglich.

Erfahrungsgemäß benötigen erfolgreiche Startups drei bis sieben Jahre, bis es zu einem Exit - also einem Unternehmensverkauf - kommt und sich so erstmals der Wert eines Startups realisiert. Aus diesem Grund beträgt die Mindestbeteiligungsdauer bei Companisto acht Jahre, denn die Companisten profitieren gemäß ihrer Anteile vom Exit.

Laufende Gewinne werden natürlich jährlich - also auch vor den acht Jahren - ausgeschüttet. Man braucht als Companist also nicht acht Jahre auf Einnahmen warten.

Acht Jahre

Flashback. 2004 entwirft ein schüchterner junger Mann in Harvard eine Website namens "The Facebook". Zunächst werden dort Fotos von Studentinnen hochgeladen, um ein Ranking der Schönsten zu veranstalten. Kurz darauf schmeißt der Urheber der Seite sein Studium und sammelt Geld ein für eine Idee. Diese Idee nutzen heute 900 Millionen Menschen. Und auch wenn der Unternehmenswert nach dem Börsengang gelitten hat, muss man festhalten, dass Zuckerberg innerhalb von acht Jahren ein Unternehmen aufgebaut hat, das beim Börsengang auf 100 Milliarden Dollar taxiert wurde. Facebook ist ein extremes Beispiel, aber auch eines, das verdeutlicht, wie stark Social Media bestimmte Prozesse verändert hat. Paul Graham übrigens, Mitgründer von Y Combinator, einem der größten Startup-Inkubatoren, gab zu bedenken, dass sich Facebooks suboptimaler Börsengang negativ auf die weitere Finanzierung von Startups auswirken könnte - und nahm dabei Startups in der Frühphase ausdrücklich aus.

Ohne Crowdinvesting wird es zu mancher Entwicklung gar nicht erst kommen können, denn oftmals stehen Startups klassische Finanzierungsformen wie Kredite nicht zur Verfügung.

Companisten investieren in greifbare Personen und Unternehmen. Die Unternehmen stellen sich den Companisten vor, sie begleiten sie auf ihrem Weg.

Im Unterschied zu früher erreichen diese Unternehmen mit Eurer Hilfe schnell einen Bekanntheitsgrad, der zuvor einen üppigen Marketing-Etat vorausgesetzt hätte. Aktienkurse etablierter Unternehmen kann der einzelne Anleger nur beeinflussen, sofern er sehr große Aktien-Pakete hält. Beim Crowdinvesting in der Frühphase hingegen macht sich praktisch jedes Werben des Mikroinvestors im Bekanntenkreis bemerkbar. Man hat es somit ein wenig selbst in der Hand, dem Startup zum Erfolg zu verhelfen, eine bedingt selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen.



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