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Von Cristin Liekfeldt

Ode an die Lange Nacht der Startups - ein Einblick in die Gründerszene

Öffentlich
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Den Kopf voller Eindrücke, Gesprächsfetzen und Ideen

Wird es Zeit, ein wenig Resumée zu zieh´n

Was ich in der langen Nacht alles geseh´n, gehört, gesprochen hab

Wer dabei war und vom Buffet gegessen hat.

Okay, das reicht. Ich bin nicht besonders gut im Reimen. Die Lange Nacht der Startups war wieder einmal vollgepackt mit Vorträgen und Diskussionsrunden, Netzwerk-Zeit und hin und wieder ein wenig wirklich gute Livemusik. Auch wir von Companisto waren undercover unterwegs, haben uns umgehört und mit dem einen oder anderen gesprochen. 

 Fireside-Panel:Corporates and Startups - a healthy relationship?

In dem Fireside-Chat „Corporations and Startups – a healthy relationship?” nahmen wir an der Diskussion teil, die Evgeni Kouris (Gamewheel, Toywheel), Menes Kum, Sebastian Fittko (RWE) und Achim Bönsch (v.l.n.r.) miteinander führten. Gibt es zu viele konzerneigene Förderprogramme in Deutschland?  Ist es gut, disruptive Startups in die alten Strukturen und Geschäftsmodelle zu integrieren? Jeder der Vier hat einen anderen Standpunkt, da sich jeder in einer anderen Position befindet: Menes Kum von Deloitte Digital beispielsweise sieht die Beziehung zwischen Corporations und Startups als eine fruchtbare an, die Erfahrungen können weitergegeben werden und die jungen Unternehmer haben einen Mentor an der Seite. Achim Bönsch, einer der Gründer von barzahlen.de, dagegen ist nach eigener Aussage kein Fan von Acceleratoren und fragt sich, warum diese sich nicht eher den Later-Stage-Startups widmen, da die Unternehmen in der Seed Phase eher in ihrer Originalität eingeschränkt werden könnten.

Was ist eigentlich die Definition von Erfolg für Firmen, die im Innovation Lab neue Unternehmen heranziehen – der Exit? Oder ein hoher Profit? Mit dieser Frage entließ uns Moderator Manuel Großmann in die Kaffeepause. 

 

Von Gründerideen und dem richtigen Frühstück

Da man einen Kaffee ganz herrlich zur Konversation trinkt, haben wir dies auch gleich getan und mit ein paar Startups gesprochen, die ihren Stand in der IHK beziehungsweise in der Hauptstadtrepräsentanz der Telekom aufgebaut hatten. Herzliche Grüße an dieser Stelle an Romy von Zaprado, Michel von Vobe und Clemens und André von mycouchbox.de!

 

Station Nummer 1: Zaprado

 

Romy Gottschalk revolutioniert mit ihrem Team die Modewelt - Design zum Selbermachen! Im Video erklärt sie die Idee von Zaprado und was sie eigentlich tun würde, wäre sie keine Entrepreneurin.

 

Zweites Interview: Vobe

 

Vom modernen Verabreden und ausgiebigem Frühstück als Energielieferant erzählt Vobe-Gründer Michel Lindenberg. Als Konkurrenz zu WhatsApp ermöglicht Vobe ganz neue Wege der Verabredung.

 

Station Nummer drei: MyCouchbox.de

 

Mit André und Clemens klopfen wir die Idee zur Box ab, fragen nach Motiven und danach, ob die beiden trotz Snack-Vorliebe gesund frühstücken.

Auch Panos Meyer war einer der Redner am Wochenende. Und verkündete eine wichtige Botschaft:

 Panos Meyer - love was the answer

„Love is the answer!“. Anstatt am laufenden Band Ideen und Startups zu produzieren, um sie möglichst bald zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen, kommt es vor allem auf eines an: Liebe. Liebe was du tust, liebe dein Produkt, liebe deine Arbeit. Word! 

Später am Abend, in der Haupstadtrepräsentanz der Telekom, trafen wir Khalil und Leonard, zwei der Companisten, die Tickets für die Veranstaltung gewonnen hatten. Wenn ich Leo an dieser Stelle einfach mal zitieren darf:

„Das Wochenende war unfassbar genial. Die Vorträge, die vielen verschiedenen Startups waren wirklich spitze. Es hat wirklich Spaß gemacht aus erster Hand Eindrücke, den Gründergeist und neue nette Leute kennenzulernen. Die weite Anreise aus Stuttgart war es wirklich wert und wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei sein.“

Das finden wir auch! Besten Dank an euch für die nette Gesellschaft!

 

Refugees welcome – really!

Unbedingt erwähnt sei an dieser Stelle das Projekt „Refugees on Rails“. Eine bemerkenswerte Organisation, die sich den Flüchtlingen widmet. Am Eingang der Telekom konnten alte, funktionsfähige Laptops abgegeben werden, die dann eine neue Verwendung finden – nämlich zur Ausbildung von Flüchtlingen zu Entwicklern. Diese werden von beinahe allen Startups händeringend gesucht. Wenn das mal nicht ein wunderbarer Ansatz ist, die Flüchtigen aus ihrer Opfer-das-zur-Last-fällt-und-aufgepäppelt-werden-muss-Rolle zu holen. Da kümmert man sich wirklich um Integration! Die Menschen brauchen eine Zukunft, die in diesem Land nicht wenig mit finanzieller Sicherheit zu tun hat. Wir sind gespannt, wie sich das Projekt weiter entwickelt und behalten euch unbedingt im Auge!



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Quelle: Eigene Recherchen. Hierbei wurde u.a. auf Daten des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zurückgegriffen.
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