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Von Michael Scherrer

Caterna informiert: Was ist eine Amblyopie und wie wird sie behandelt?

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Liebe Companisten,

Wenn unsere Mitarbeiter anderen erzählen, wo sie arbeiten – eine Online-Sehschule für Kinder mit Amblyopie – kommt immer wieder eine Frage: „Amblyo-was?“ Die einfachste Antwort: „Die Kinder mit abgeklebtem Auge.“ Danach kommt häufig ein: „Ah, okay, ja kenn ich.“ Denn fast jeder kennt Kinder, bei denen ein Auge abgeklebt wird aus eigener Erfahrung oder vom Sehen.

Wenn man sich nicht weiter damit beschäftigt, wieso dies geschieht, hat man als Erwachsener selten schon einmal etwas von Amblyopie gehört. Heute gibt es von uns daher nochmal ein Update zum Thema Amblyopie.

Als Amblyopie – aus dem Griechischen von amblyopia, stumpfes Auge – bezeichnet man eine Sehschärfenminderung des Auges, obwohl die organischen und neuronalen Voraussetzungen für gutes Sehen gegeben sind oder es einmal waren. Was heißt das? Normalerweise werden die Bilder, die beide Augen an das Gehirn senden, gleichmäßig verarbeitet. Bei Kindern kann es in der Entwicklungsphase jedoch vorkommen, dass ein Auge ein schärferes Bild liefert. Dann wird dieses Auge vom Gehirn bevorzugt und die Sehleistung kann sich auf dem schwächeren Auge nicht richtig entwickeln.

Der medizinische Fachbergriff dafür lautet Amblyopie. In Deutschland sind etwa 6 % aller Kinder von einer Amblyopie betroffen.

 

Die Ursachen einer Amblyopie

Die häufigste Ursache einer Amblyopie ist das Schielen (Strabismus): Durch die Fehlstellung der Augen würde das Kind ein Doppelbild wahrnehmen. Deshalb blendet das Gehirn das störende Bild, das vom schielenden Auge gesendet wird, einfach aus (Suppression). Bei rund der Hälfte aller Fälle handelt es sich um eine solche Suppressions-Amblyopie.

Amblyopien können aber auch durch einen Reizentzug enstehen: Angeborener Grauer Star, hohe Fehlsichtigkeiten, Verletzungen der Hornhaut, oder Lidfehlstellungen können zu einem verminderten oder völlig fehlenden Sehreiz auf der Netzhaut führen. Eine Amblyopie entsteht. Oft finden sich auch Mischformen, zum Beispiel bei schielenden Kindern mit hohen Fehlsichtigkeiten oder bei kleinen Patienten mit deutlichem Seitenunterschied der Brechkraft beider Augen.

 

Diagnose und Therapie durch Augenärzte und Orthoptistinnen

Für die Diagnose und Therapie einer Amblyopie sind Augenärzte bzw. Orthoptistinnen zuständig. Mit Sehtests für Kinder und diagnostischen Untersuchungen können sie die Ursache der Amblyopie erkennen und die nötigen Behandlungsschritte einleiten. Wichtig ist es, dass eine solche Sehschwäche rechtzeitig erkannt wird: Auch deswegen betonen wir immer wieder die Notwendigkeit von augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen auch schon bei Kleinkindern.

Eine Amblyopie sollte möglichst schnell und konsequent behandelt werden, da Sehfehler in jüngeren Jahren besser ausgeglichen werden können. Je nach Ursache der Amblyopie kommen verschiedene Behandlungsmethoden in Frage: Häufig ist die Anpassung einer Brille notwendig um Refraktionsunterschiede und Schielwinkel auszugleichen. In einigen Fällen sind auch Operationen notwendig um organische Ursachen zu behandeln oder sehr starke Schielstellungen zu beheben.

Das bewährte Mittel der Wahl ist und bleibt aber bei den meisten Amblyopien die Okklusion. Durch Abdecken des gesunden Auges mit einem Pflaster, das direkt auf die Haut geklebt wird, wird das schwache Auge zum Sehen animiert.

Ergänzend zu dieser Okklusionstherapie kann die Caterna Sehschulung eingesetzt werden. Die Caterna Spiele spielen die Kinder während der täglichen Okklusionszeit des Auges, wobei das Wellenmuster im Hintergrund das schwache Auge stimuliert. Dieses Verfahren beruht auf alten pleoptischen Therapieansätzen, die bei der Entwicklung von Caterna in ein neues digitales Gewand gekleidet wurden.

 

Viele Grüße

Michael Scherrer



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Quelle: Eigene Recherchen. Hierbei wurde u.a. auf Daten des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zurückgegriffen.
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