Caterna | Updates

Von Jana Frömke

Gesetzesänderung bietet Caterna neue Chancen in der Telemedizin

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Liebe Companisten,

heute möchten wir euch über das große Potential einer Neuerung dieses Jahres berichten: Der Lockerung des Fernbehandlungsverbotes. Mit der fortschreitenden Liberalisierung von digitalen Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten durch niedergelassene Ärzte, gibt es auch für Unternehmen in der Telemedizin neue Chancen und Möglichkeiten. Aber zunächst etwas Kontext:

 

Lockerung des Fernbehandlungsverbotes

Anfang Mai 2018 hat der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt einer Änderung der ärztlichen (Muster-) Berufsordnung (MBO) zugestimmt, mit der das bisherige berufsrechtliche Verbot der ausschließlichen Fernbehandlung gelockert wird. Bei Bestandspatienten waren Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien wie Telefon oder Internet auch bisher möglich. Die Änderung regelt nun, dass im Einzelfall, wenn es medizinisch vertretbar ist, eine reine Fernbehandlung ohne persönlichen Erstkontakt möglich sein soll. Der Arzt entscheidet also, ob es unter Einhaltung der ärztlichen Sorgfaltspflicht möglich ist, eine Beratung und Behandlung ausschließlich über Kommunikationsmedien durchzuführen. Nun sind die Landesärztekammern am Zug und müssen diese Änderungen noch umsetzen.

Diese Lockerung lässt Ärzten mehr Spielraum, kann Praxen entlasten, Wartezeiten für Patienten verkürzen und einen besseren Zugang zu Spezialisten auch im ländlichen Raum gewährleisten. Damit wurde ein gutes Signal für den Ausbau von telemedizinischen Anwendungen in Deutschland gesetzt.

 

Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein als Vorreiter

Bereits vor dem Beschluss zur Liberalisierung hatten insbesondere Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein eine Vorreiterrolle inne. In Baden-Württemberg liefen seit Ende 2017 schon mehrere von der Landesärztekammer abgesegnete Modell-Projekte zur Telemedizin. Schleswig-Holstein hatte bereits im April 2018 seine Berufsordnung so angepasst, dass auch eine Fernbehandlung bei Erstkontakt für dort ansässige Ärzte erlaubt ist.

Doch auch seit dem Beschluss im Mai hat sich viel getan: Die vorgeschlagenen Änderungen wurden bereits von den Landesärztekammern in Schleswig-Holstein, Sachsen, Bremen, Reinland-Pfalz, Berlin, Niedersachsen und Thüringen übernommen. Bayern möchte noch diesen Monat darüber abstimmen. Allerdings müssen zum Teil noch die jeweiligen Gesundheitsministerien oder Verwaltungen zustimmen bevor die Regelung endgültig in Kraft tritt.  

 

Chancen für Caterna

Natürlich kann eine digitale Sprechstunde den direkten Patientenkontakt und insbesondere eine Diagnosestellung einer Sehschwäche nicht ersetzen - sehr wohl aber ergänzen. Was heißt das für Caterna? Über die Lockerung des Fernbehandlungsverbotes könnte in Zukunft ein Telemediziner schneller Eltern und Patienten beraten und wenn angezeigt eine Verordnung auf Basis der vom Augenarzt dokumentierten Diagnose ausstellen. Dadurch müssten Eltern und Patienten nicht mehr lange auf ihren nächsten Termin beim Augenarzt warten und könnten selbstbestimmt Therapien für ihr Kind in die Wege leiten. Für uns würde die langwierige und arbeitsintensive Begleitung des Verordnungsprozesses verkürzt und vereinfacht werden – wiederum mit positivem Einfluss auf die Skalierbarkeit der Caterna Therapie. Aktuell sind wir bereits mit Augenärzten in den genannten Bundesländern, Krankenkassen, die Caterna erstatten, und verschiedenen Plattformen, die Onlinesprechstunden anbieten, im Gespräch. Wir wollen möglichst schnell dafür sorgen, dass Patienten die Caterna Therapie bald über eine Online Sprechstunde starten können.

Wir freuen uns sehr, dass mit der Liberalisierung des Fernbehandlungsverbotes ein richtiges Signal für die Telemedizin in Deutschland gesetzt wurde und hoffen, bald schon erste Erfolge berichten zu können!

Schöne Grüße

Jana Frömke



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