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Von Bastian Schumacher

vanilla bean legt starken Start hin

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Liebe Companisten,

wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken – für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung, für das zahlreiche positive Feedback, sowie für die kritischen Kommentare und Fragen. Gerade die Kritik zeigt uns auf, wo wir uns verbessern können und müssen.

Es gab einige Kommentare zu unseren Prognosen/Finanzdaten. Mit der neuen Darstellung des Profils auf Companisto sind nun alle Informationen kompakt im Pitch-Deck verfügbar. Aufgrund der Nachfragen möchten wir Ihnen in diesem Update gerne ein paar ausführlichere Informationen zu unseren Finanzdaten geben.

 

Starker Kampagnenstart mit medialer Aufmerksamkeit

Doch zunächst wollen wir Ihnen berichten, was alles in den vergangenen Tagen passiert ist. Bereits in der ersten Woche nach Kampagnenstart konnten wir 17 % der Zielfunding-Summe erreichen. Dafür nochmals einen herzlichen Dank an Sie, liebe Companisten!

Bereits am Tag nach Kampagnenstart erwarteten uns großartige Neuigkeiten: Wir wurden einmal mehr von Apple’s App Store UK gefeatured. Wer in der App-Entwicklungs-Branche arbeitet, weiß, was für eine Auszeichnung für qualitative Arbeit – und wertvolle Marketingmaßnahme – solch ein Feature ist. Es führte auch am selben Tag zu den höchsten Downloadzahlen (über 4.200), die wir je an einem einzelnen Tag verzeichnen durften.

Aber auch der Apple App Store Deutschland wurde auf uns aufmerksam. Wir erhielten eine Einladung zu einer Reihe von exklusiven „invitation-only“ App Store-Events in Berlin. Dabei geht es hauptsächlich um App Store-Marketing und bietet uns eine wertvolle Chance, unsere App Store-Präsenz weiter zu optimieren. Desweiteren ist es eine ausgezeichnete Gelegenheit, engeren Kontakt zum App Store-Team zu knüpfen.

 

Vanilla Bean - App Store UK

 

Auch die Presse wurde auf unseren Kampagnenstart aufmerksam. Unser Mitgründer Fabian wurde interviewt von Vegconomist, dem führenden Wirtschaftsjournal im veganen Bereich. ECOreporter, das Magazin für nachhaltige Geldanlagen, berichtete über uns. Falls Sie mehr über vanilla bean, unsere Entstehungsgeschichte und unseren Restaurantführer erfahren möchten, können wir Ihnen dieses ausführliche Podcast-Interview mit Fabian von InterNetX empfehlen. Zwei weitere Interviews fanden indes statt, die noch nicht veröffentlicht wurden – dazu mehr im nächsten Update!

 

Mitschnitt der Videokonferenz vom 22.01.2019

Am Dienstag, den 22.01. fand unser erster Video-Chat auf Companisto statt. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Companisten, die daran teilgenommen und uns Fragen gestellt haben! Wenn Sie es verpasst haben, so können Sie die Videokonferenz hier nochmal nachschauen.

 

 

Finanzplanung

An dieser Stelle möchten wir ins Detail zu unserer Finanzplanung gehen.

 

1. Umsätze

Wir werden einerseits Umsätze über das Liefergeschäft und andererseits über den Verkauf unserer vanilla bean-Boxen, welche direkt mit dem Lieferdienst verbunden sind, generieren.

Durch das Plattformmodell haben wir die Möglichkeit, in Zukunft auch weitere kostenpflichtige Dienste wie Werbemöglichkeiten oder Tischreservierungen zu integrieren. Dies ist für 2021 geplant. So haben wir eine doppelte Skalierungsmöglichkeit: Einerseits können wir unsere Services geografisch weiter ausbauen, andererseits können wir zusätzliche Services integrieren und so bestehende Märkte weiter ausschöpfen.

 

1.1. Umsatzentwicklung

Momentan bauen wir den verpackungsfreien Lieferdienst auf. Das beinhaltet Softwareentwicklung (Apps für Nutzer, Restaurants und Fahrer), Entwicklung und Produktion der Boxen, Akquise von Restaurants sowie Vorbereitungen im Bereich Marketing. Erste Bestellungen sollen im dritten Quartal 2019 in Berlin ausgeliefert werden.

Die Anzahl der Bestellungen hängt maßgeblich davon ab, wie viel Marketingbudget wir zur Verfügung haben und wie viele neue Kunden wir damit erreichen können. Je nach eingesammelter Summe bei Companisto planen wir mit einem monatlichen Marketingbudget von bis zu 10.000 €. Wir gehen anfangs von einem Preis pro akquiriertem Kunden (CAC) von 15,00 € aus, basierend auf unseren prognostizierten Kosten für einen neuen Nutzer in Berlin (CPI) von 1,50 € und einer konservativen Konvertierungsrate zu Beginn von 10 %. Der Schnitt in unserem Bereich liegt bei 14 % (Consumer and Local Services). Durch Optimierungen der Konvertierungsrate und Maßnahmen, neue Nutzer viral zu akquirieren, rechnen wir damit, den CAC bis 2024 auf 5,50 € zu senken.

Statistiken zeigen, dass Kunden eines Lieferdienstes im Durchschnitt etwa einmal im Monat bestellen. Wir gehen, konservativ geschätzt, von einer Bestellhäufigkeit von 0,58 Bestellungen pro Monat pro Nutzer aus, da wir mit einkalkulieren, dass unsere Nutzer nicht ausschließlich über unsere App bestellen. Der durchschnittliche Bestellwert (orientiert an Takeaway.com) liegt bei 20,05 €. Nach einer Anlaufphase planen wir bis Ende 2019 mit 1.000–5.000 Bestellungen monatlich in Berlin – Tendenz steigend. Die weitere Umsatzentwicklung hängt maßgeblich davon ab, wie schnell wir in weitere Städte expandieren können.

 

vanilla bean - Umsatzentwicklung Lieferdienst

 

Dabei gehen wir in unserer Planung von konservativen Bestellvolumen aus. Zum Vergleich hier die Anzahl der Bestellungen von drei großen Konkurrenten im Jahr 2017:

  • Delivery Hero: 291,5 Mio
  • Just Eat: 172,4 Mio
  • Takeaway.com: 68,3 Mio

 

vanilla bean - Umsatzentwicklung gesamt 

 

2. Ausgaben

Das bisher investierte Kapital haben wir für die Entwicklung und Vermarktung des Restaurantführers sowie den Aufbau der Restaurant-Datenbank genutzt. 70 % waren dabei Personalkosten und knapp 10 % Marketingkosten.

Für den Aufbau des Lieferdienstes wird die Kostenverteilung angepasst. Die vier größten Posten sind: Personal, Marketing und Vertrieb, Auslieferung und Produktionskosten für die Boxen.

 

vanilla bean - Gesamtkosten

 

vanilla bean - Kostenstruktur

 

2.1. Personal

Ein Großteil des Teams arbeitet in der Softwareentwicklung. Durch Weiterentwicklung und Optimierung unserer Apps kann die Skalierbarkeit am besten gewährleistet werden. Deswegen wollen wir das Entwicklungsteam ständig weiter ausbauen.

Zentral für unseren Service ist natürlich auch effizientes und professionelles Marketing, um neue Nutzer auf unser Angebot aufmerksam zu machen. Um neue Restaurants zu akquirieren und Bestandskunden zu betreuen, brauchen wir Vertriebsmitarbeiter im Außendienst. Die Erfahrung und der Blick auf die Konkurrenz zeigt, dass die Akquise am besten vor Ort passiert und alle anderen Wege (telefonisch oder online) sehr schlechte Ergebnisse liefern. Die Anzahl unserer Marketing- und Vertriebsmitarbeiter skaliert direkt mit der Expansion unseres Services in weitere Städte/Märkte.

 

vanilla bean - Personalentwicklung

 

2.2. Marketing und Vertrieb

Die Branche ist hart umkämpft und die großen Lieferdienste investieren sehr viel in Marketing, um neue Nutzer zu akquirieren. Bei Takeaway.com (64,5 %) und Delivery Hero (53,1 %) fielen 2017 über die Hälfte der Gesamtkosten auf Marketing. Auch wir planen, einen großen Teil unseres Gesamtbudgets für Marketing bereitzustellen. Die Kosten für die Auslieferung herausgerechnet (um vergleichbar zu sein, da bei den zuvor genannten Unternehmen die Lieferkosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen), beträgt der Anteil des Marketings an unserem gesamten Budget 40 %. Mögliche Überschüsse werden zusätzlich zu einem Großteil in das Marketing fließen.

 

2.3. Auslieferung

Die große Herausforderung in unserer Branche ist das sogenannte Problem der letzten Meile, d. h. die Auslieferung bis zur Haustür. Hier sind die Kosten sehr hoch, da bisher noch immer mit Kurieren gearbeitet wird. Aktuell wird sehr viel in die Forschung nach neuen Lösungen investiert, und so rechnet die Branche damit, dass die Preise in Zukunft fallen werden.

Noch bedarf es zum Ausliefern aber menschlicher Kuriere. Entscheidend für die Kosten ist, wie teuer der einzelne Kurier ist und wie viele Bestellungen er im Schnitt pro Stunde ausliefern kann. Wir planen mit externen Kurierdiensten, die für uns die Auslieferungslogistik übernehmen. Diese Lösung ist zwar etwas teurer, dafür haben wir jedoch sofort eine funktionierende Komplettlösung. Für Berlin haben wir mit Messenger schon einen Partner gefunden.

Das größte Optimierungspotenzial liegt in der Anzahl an Bestellungen, die pro Stunde ausgeliefert werden können. Laut Erfahrung von Messenger können wir zu Beginn mit zwei Lieferungen pro Stunde rechnen. Durch ein höheres Bestellaufkommen und Routenoptimierung planen wir eine Steigerung auf 3,25 Lieferungen pro Stunde bis 2024 – natürlich vorausgesetzt, es haben sich bis dahin nicht günstigere Alternativen als die Lieferung per Kurier ergeben. Foodora gibt übrigens an, dass sich (gerade zu Hochzeiten) durchaus über 3,5 Lieferungen je Fahrer erzielen lassen.

 

2.4. Produktionskosten für die Boxen

Für die Produktion unserer Boxen sind wir schon mit einem konkreten Anbieter in Gesprächen. Der Produktionspreis pro Box liegt hier anfangs bei 5,00 €. Durch höhere Stückzahlen sinkt der Preis auf 2,50 € bis 2024.

Im Bereich der Entwicklung der Boxen hoffen wir auch auf hilfreiche Forschungsergebnisse unseres Kooperationspartners, der TU Berlin, um Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und auch Produktionskosten der Boxen zu optimieren.

Für die Anzahl an Boxen, die wir zur Verfügung stellen müssen, sind einerseits die Anzahl an Bestellungen maßgeblich und andererseits der Verschleiß der Boxen. Aus Erfahrungen des Produzenten gehen wir anfangs davon aus, dass wir innerhalb von drei Jahren alle Boxen einmal austauschen müssen. Durch Materialoptimierungen planen wir bis 2024 mit einer Lebenszeit der Boxen von 5 Jahren.

 

2.5. Sonstiges

Die weiteren größeren Posten sind Hosting (23 % von Sonstiges), Beraterhonorare (19 %, inklusive Rechts- und Steuerberatung), Investitionen in Anlagevermögen (15 %, worunter bei uns vor allem die Hardwareausstattung der Mitarbeiter und die Büroausstattung fallen) und die Büromiete (10 %). Den Rest bilden Ausgaben für die Verwaltung, Ausstattung für die Kuriere, weitere Ausstattung des Personals, Versicherungen, Software und Lizenzen sowie Mitarbeiterakquise.

 

3. GuV- und Cashflow-Planung

vanilla bean - Finanzplanung

 

 

Bis zum nächsten Update!

Schöne Grüße

Basti

 



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