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Von Bastian Schumacher

Warum vanilla bean auf vegan setzt

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Liebe Companisten,

einen der häufigsten Kommentare, den wir von Ihnen bekommen, bezieht sich auf unser 100 % veganes Angebot. Warum schränken wir uns bewusst ein? Wäre es nicht besser, auch vegetarische und fleischhaltige Gerichte zu verkaufen?

Wir haben bereits im Pitch-Deck und in vorhergehenden Kommentaren erläutert, dass es Sinn macht, sich zu spezialisieren; eine bestimmte Zielgruppe – nicht nur strikte Veganer, sondern bewusste Konsumenten – anzusprechen, um sich von den großen Lieferplattformen abzugrenzen. Auch sind wir mehrfach kurz auf die Umweltproblematik eingegangen, die Tierhaltung mit sich bringt. Aber darum soll es heute ausdrücklich nicht gehen, sondern darum, dass es sich finanziell lohnt, und wer derzeit alles in vegan investiert.

Doch zunächst wollen wir diese großartigen Neuigkeiten mit Ihnen teilen:

 

vanilla bean überschreitet Investmentschwelle

Nach einem erfolgreichen Kampagnenstart konnten wir dank Ihnen bereits letzte Woche die Investmentschwelle von 100.000 Euro knacken! Nochmals vielen Dank an alle Companisten, die uns bisher ihr Vertrauen und ihre Unterstützung geschenkt haben. Unser Team ist motivierter denn je, unseren verpackungsfreien und veganen Lieferdienst auf die Straße zu bringen!

 

Warum vanilla bean auf vegan setzt

Große Fleischgiganten setzen immer mehr auf vegane Alternativen. Aus altruistischen Gründen? Ganz sicher nicht. Sondern weil sich der Markt in diese Richtung bewegt. So investiert z. B. die PHW-Gruppe, der größte deutsche Geflügelzüchter und -verarbeiter und eines der größten Unternehmen der deutschen Lebensmittelindustrie (zu dem u. a. Wiesenhof gehört), in vegane Alternativen. „Immer mehr Verbraucher wollen ihre Ernährung möglichst abwechslungsreich gestalten und suchen eine Alternative zu tierischen Produkten“, so das Unternehmen.

Die PHW-Gruppe investiert in rein vegane Start-ups wie Good Catch (vegane Fischprodukte) oder SuperMeat. Zudem ist die PHW-Gruppe exklusiver Vertriebspartner von Beyond Meat. „Mit seinem signature product, dem Beyond Burger, ist es Beyond Meat bereits gelungen, den Markt durch die Einführung des ersten pflanzenbasierten Burgers zu revolutionieren“, schwärmt der Fleischproduzent.

Beyond Meat wird momentan auf 550 Mio. US-Dollar geschätzt. Zu seinen Investoren gehören übrigens auch Bill Gates, Leonardo DiCaprio, Twitter-Mitgründer Biz Stone, der frühere McDonalds’s CEO Don Thompson – sowie der größte Fleischproduzent der USA, Tyson Foods. Bilden nur strikte Veganer den Kundenstamm? Nein. Beyond Meat ermittelte, dass 93 % der Kunden, die im Supermarkt zu dem veganen Burger greifen, nicht vegan sind.

Zu Bill Gates’ Portfolio gehören übrigens auch Impossible Foods – ein weiteres veganes Burger-Start-up, in das auch Google Ventures und UBS investieren – sowie Memphis Meats, ein Clean-Meat-Start-up, welches Richard Branson zu seinen Investoren zählt. (Clean Meat, auch kultiviertes Fleisch genannt, kommt ohne das Töten von Tieren aus.) „Ich denke, dass in Zukunft Clean Meat und pflanzliches Fleisch die Norm sein werden, und in 30 Jahren ist es unwahrscheinlich, dass Tiere noch als Nahrung getötet werden müssen“, meint der milliardenschwere Unternehmer Richard Branson.

Weiterer Investor in Memphis Meats: Cargill, einer der größten Rindfleisch-Produzenten der Welt.

„Die Zukunft gehört der veganen Wurst und dem pflanzlichen Schnitzel“, sagt Godo Röben, Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen macht mittlerweile mehr als 30 % Umsatz mit veganen und vegetarischen Produkten.

Auch Nestlé, der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern, setzt auf die vegane Entwicklung. Für seine pflanzliche Produktpalette prognostiziert der Konzern Umsätze von einer Milliarde US-Dollar innerhalb der kommenden zehn Jahre.

Der Wachstum ist übrigens nicht auf vegane Fleisch- und Fischalternativen beschränkt. Auch der globale Markt für pflanzliche Milchprodukte boomt. Wurde er in 2018 noch auf 17,3 Mrd. US-Dollar geschätzt, so sehen Schätzungen ihn bei 29,6 Mrd. US-Dollar bis 2023.

Forbes sieht den veganen Lebensstil in 2019 im Mainstream angekommen und bezeichnet ihn als „einen der heißesten Trends der vergangenen Jahre“. Der Economist kürt 2019 zum „Jahr der Veganer“. „Wo Millennials hinführen, werden Unternehmen und Regierungen folgen“, so das Wirtschaftsmagazin. Der Verkauf von veganen Produkten habe in den USA im Jahr 2017/18 ein zehnfach höheres Wachstum erlebt als der Lebensmittelmarkt insgesamt.

Auf dem ebenfalls wachsenden Liefermarkt hingegen gibt es noch keinen Anbieter, der sich auf die steigende Nachfrage nach veganem Essen spezialisiert hat. Mit Ihrer Hilfe, liebe Companisten, können wir die Ersten sein und den Markt der Zukunft bereits jetzt besetzen!

 

vanilla bean - Vegane Investitionen

 

vanilla bean in der Presse

Unser verpackungsfreies Lieferkonzept erregt weiterhin Interesse seitens der Presse. Letzte Woche unterhielt ich mich mit kult.de, einer digitalen Sparte der Mittelbayerischen Zeitung. Unser Mitgründer und CEO Fabian Kreipl sprach mit der Wirtschaftszeitschrift Business Punk. Der Artikel war so erfolgreich, dass Business Punk ihn auf Facebook zum „Liebling der Woche“ erklärte und ein zweites Mal postete.

In der kommenden Woche stehen Interviews an mit BIOwelt, dem monatlich erscheinenden Wirtschaftsmagazin rund um den gesamten Bio-Markt, sowie mit Socialpreneur Podcast, einem Podcast für Sozialunternehmer im deutschsprachigen Raum.

 

Was sonst noch geschah

Unser Mitgründer und CDO Tobias Kreß nahm letzte Woche am ersten von zwei exklusiven, „invitation-only“ Apple App Store-Events in Berlin teil. Die Unternehmen, die daran teilnehmen dürfen, sind handverlesen. Das Event bot exklusive Einblicke in die Funktionsweise des App Stores sowie eine gute Networking-Gelegenheit.

Fabian Kreipl repräsentierte vanilla bean am vergangenen Wochenende auf dem V-Edge Kongress München. Er war eingeladen zu der Podiumsdiskussion "Wie junge Unternehmen die Welt verbessern wollen".

 

Bis zum nächsten Update!

Schöne Grüße

Basti



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