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Von Bastian Schumacher

Unsere Pilotbox - langlebig und 100% recyclebar

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Liebe Companisten,

die ersten 100 Boxen für unsere Pilotphase in Regensburg sind diese Woche angekommen. Die richtige Box ist entscheidend für den Erfolg eines Mehrwegsystems und entsprechend intensiv haben wir uns in den letzten Wochen mit dem Thema auseinandergesetzt. Unser Fokus lag erstmal auf dem Material. Warum ist das Material so wichtig? Verschiedene Kriterien, wie Kosten, die Ökobilanz oder die Robustheit müssen abgewogen werden. Um besser zu verstehen, was wirklich geeignet ist haben wir uns unter anderem mit Spezialisten vom Ifeu-Institut in Heidelberg und dem Fraunhofer-Institut für Umwelt- und Sicherheitstechnik unterhalten.

Dabei haben wir vor allem eins gelernt: Wenn es um nachhaltiges Material geht, trügt der Schein. Was nachhaltig erscheint, ist es nicht immer und umgekehrt gilt dasselbe. In dieser vereinfachten Tabelle findet ihr die wichtigsten Erkenntnisse, die wir bisher gesammelt haben:

 vanilla bean - Materialvergleich

 

Das Problem mit Verbundstoffen - Boxen aus Reisfasern, Bambus etc.

Zum Zeitpunkt des Kampagnenstarts war unser Favorit eine Box auf Reisfaser-Basis. Durch die verschiedenen Experten-Gespräche konnten wir allerdings feststellen, dass so ein Stoff mehr mit Greenwashing als mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Boxen auf Reisfaser- oder auf Bambus-Basis sind sogenannte Verbundstoffe, also ein Gemisch aus ganz verschiedenen Stoffen. Damit diese zusammenhalten werden meistens Kunstharze eingesetzt, wie Melaminharz indem Formaldehyd steckt. Das klingt schon nicht mehr ganz so Öko.

Bei höheren Temperaturen oder bei Säure-Einwirkung lösen sich die Stoffe und gelangen so ins Essen. Außerdem sind Verbundstoffe nicht recyclefähig und auch nicht wirklich kompostierbar. Es wird zwar gerne damit geworben, aber praktisch kompostieren diese Boxen nur unter Laborbedingungen. Zusätzlich sind die Produktionskosten relativ hoch, was auch zu einem höheren Pfandpreis führen würde. Deshalb scheiden Verbundstoffe für uns klar aus.

 

Ein unerwarteter Gewinner für den Pilot - Polypropylen (kurz PP)

Es ist kein Zufall, dass das größte Mehrwegbecher-System in Deutschland, RECUP, auf Polypropylen-Becher setzt und alle Experten uns deutlich zu einer Box aus PP geraten haben. Polypropylen genießt allgemein den Ruf, der “gute” Kunststoff zu sein. Und das auch zu Recht. Polypropylen hat im Vergleich zu Glas oder Edelstahl eine wesentlich bessere Ökobilanz, da der Energieaufwand bei der Produktion viel geringer ist, das Material aber ähnlich langlebig und wiederverwendbar ist und zu 100% recyclebar ist.

Durch seine Temperaturbeständigkeit und Lebensmittelechtheit wird es gerne für Küchengeräte wie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher eingesetzt, aber auch z. B. für Joghurtbecher. PP kommt auch ohne bedenkliche Weichmacher aus. Außerdem ist es robust, formstabil und mit Abstand am günstigsten. Ist Polypropylen perfekt? Nein, natürlich nicht. Es wird aus Erdöl hergestellt und wenn eine Box aus dem Recycling-Kreislauf ausbricht, bringt es dieselben Probleme wie jeder andere Plastikmüll auch. Außerdem müssen wir nun in unserem Pilotprojekt testen, wie sich die Boxen im täglichen Gebrauch verhalten und verändern. Von Kratzspuren über Abfärbungen bis Verformungen werden wir uns in den nächsten Wochen alles ganz genau anschauen.

 

Ausblick: Die finale Box - Bio-Polyethylen ein spannender Kandidat

Wir arbeiten nun seit Wochen mit einem größeren Mehrweg-Experten zusammen, um eine eigene Box zu entwickeln. Die finale Box wird aller Voraussicht nach wieder unterteilt sein. Außerdem ist Bio-Polyethylen ein heißer Kandidat für das finale Material. Bio-Polyethylen basiert nämlich auf nachwachsenden Rohstoffen, wie z.B. Zuckerrohr und hat nahezu dieselben Eigenschaften wie PP. Wir werden auch dazu weiter Tests fahren und euch auf dem Laufenden halten.

 

 

Viele Grüße,
Basti

 

Wer sich weiter informieren möchte, findet hier wertvolle Links:

 



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