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Von Companisto

Bundeskanzlerin Merkel tritt für bessere Startup-Bedingungen ein

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Quelle: Bundesregierung; Foto: Guido Bergmann

Am Wochenende äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Video-Podcast mit dem Titel "Merkel für bessere Start-up-Bedingungen" zur Frage, ob sie Menschen die Gründung eines Startups empfehlen würde.

Ihre Antwort: Sie würde jedem, der Lust hat, dazu raten. Auch sei es besonders wichtig, in Deutschland den Umgang mit Scheitern zu verbessern: jeder verdiene eine zweite oder dritte Chance.

 

 

Frank Pelzer, Mitbegründer des Lifescience-Startups JPK Instruments, stellte Bundeskanzlerin Merkel die Frage, wie junge Menschen dafür zu begeistern seien, "ein Unternehmen zu gründen, was sehr oft sehr langwierig, bürokratisch, auch sehr riskant sein kann und diese Ideen in erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen zu wandeln?"

 

Bessere Bedingungen

Die Bundeskanzlerin führte aus: „Ich denke, die steuerlichen Rahmenbedingungen für etablierte Unternehmen sind okay. Aber die für Start-ups – da kann noch mehr geschehen. Insofern glaube ich aber, dass die Erfahrung in Deutschland – auch vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen – ja gut ist. Es gibt Bereiche, zum Beispiel im digitalen Bereich, wo kleine, erfolgreiche Unternehmen dann sehr schnell von internationalen Konzernen aufgekauft werden. Und hier müssen wir uns überlegen, wie wir in Deutschland oder in Europa – als gemeinsamer Binnenmarkt – auch mehr Marktmacht darstellen, damit Unternehmen auch größer werden können und dann nicht, wenn sie erfolgreich sind, doch woandershin wandern.“

Die Bundeskanzlerin setzt sich neben Forschungsförderung auch für eine bessere Finanzierung von Startups ein:

"Auf der anderen Seite ist eine solche steuerliche Forschungsförderung nicht sehr zielgenau. Das heißt: Wenn Sie mich fragen, wo wir den nächsten Schritt gehen müssen, dann muss das bei einer besseren Finanzierung der Start-ups sein."

Wir freuen uns, dass die Bundeskanzlerin diese Notwendigkeit erkannt hat. Gemeinsam mit euch 17.000 Companisten arbeiten wir seit zwei Jahren daran, die finanziellen Bedingungen für Startups in Deutschland zu verbessern.

 

Scheitern muss erlaubt sein

Auch zum Scheitern und der immer noch einhergehenden Stigmatisierung äußerte sie sich:

"Ich glaube, dass vielleicht der wesentliche Punkt, sich selbstständig zu machen, immer die Frage ist: Möchte ich mit dem Risiko leben? Kann ich mit diesem Risiko leben? Habe ich eine Idee, die auch wirklich trägt? Und da ist ganz, ganz wichtig –dafür plädiere ich entschieden –, dass wir auch das Scheitern nicht als Untergang betrachten, was in Deutschland oft so gesehen wird. Sondern, dass eine zweite Chance oder eine dritte etwas ganz Selbstverständliches ist. Wenn man sich die Gründungsphilosophien in den Vereinigten Staaten von Amerika anschaut, dann gibt es sehr, sehr viele, die viele verschiedene Ideen versucht haben zu realisieren und dazwischen auch einmal etwas gemacht haben, was nicht so erfolgreich war.“



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Quelle: Eigene Recherchen. Hierbei wurde u.a. auf Daten des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zurückgegriffen.
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