von André Jasch

Diese 10 Unis bringen die meisten Gründer hervor

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Diese 10 Unis bringen die meisten Gründer hervor

Die Mehrheit aller Gründer der deutsche Startup-Szene kann einen Hochschulabschluss vorweisen. Das geht aus dem Deutschen Startup Monitor 2017 (DSM) hervor. Der DSM wird jährlich vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG herausgegeben. Im letzten Jahr nahmen an der Umfrage 4.245 Gründer teil – und damit so viele wie noch nie.

Mehrheit der Gründer hat Studienabschluss

Laut dem DSM besitzen über 80 Prozent der Startup-Gründer einen Abschluss einer Hochschule oder Universität. Etwa jeder vierte Gründer (26 Prozent) kann ein Diplom vorweisen, rund jeder Fünfte (22 Prozent) einen Master-Abschluss und immerhin 17 Prozent verfügen über einen Bachelor-Abschluss. Gründer ohne Studienabschluss sucht man im DSM dagegen vergebens: Nur wenige geben Abitur (7,2 Prozent), Fachabitur, Mittlere Reife (beide 1,7 Prozent) oder Hauptschulabschuss (0,6 Prozent) als höchsten Abschluss an.

Wenn es um die Studiengänge der Gründer geht, sind Wirtschaftswissenschaften und MINT-Fächer am weitesten verbreitet. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) hat BWL, VWL oder etwas Vergleichbares studiert. Jeder Fünfte hat Informatik, Computer Science oder Mathematik studiert. Darauf folgen Ingenieurswissenschaften mit rund 18 Prozent und etwa jeder Zehnte hat ein naturwissenschaftliches Studium hinter sich.

Doch welche deutschen Universitäten und Hochschulen bringen die meisten Gründer hervor?

Die meisten Gründer kommen aus München

Auch wenn sich die Studienabschlüsse der im DSM befragten Gründer auf eine ganze Reihe nationaler wie internationaler Universitäten verteilt, so kristallisieren sich doch ein paar Unis und Hochschulen heraus, die besonders häufig genannt wurden. Die Universität, die laut DSM die meisten Startup-Gründer hervorbringt, ist die Technische Universität München (TMU). Dort studierten 3,2 Prozent der befragten Entrepreneure. Auf Platz zwei folgt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit 2,9 Prozent.

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) belegt mit 2,3 Prozent den dritten Rang, vor der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mit 2,2 Prozent. Den fünften Rang erreicht die Universität Hamburg (UHH), gefolgt von der Technischen Universität Berlin (2 Prozent), der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung Vallendar (1,7 Prozent) und der Universität zu Köln (1,6 Prozent).

Auf den Plätzen 9 und 10 landeten die Universität Hannover (1,6 Prozent) und die Technische Universität Darmstadt (1,5 Prozent). München ist als einziger Standort mit zwei Universitäten im Top-10-Ranking vertreten. Auch im internationalen Wettbewerb stehen TMU und LMU glänzend da. Laut den QS World University Rankings 2019 sind sie unter den 100 besten Universitäten der Welt (TMU auf Platz 61 und LMU auf Platz 62).

Damit konnten sich die beiden Münchner Talentschmieden um drei Plätze (TMU) beziehungsweise vier Plätze (LMU) im Vergleich zum Vorjahr verbessern. In den Top-100 liegt sonst mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an Platz 64 nur eine weitere deutsche Hochschule. Dagegen schafften es das KIT (116.), die RWTH Aachen (144.) und die TU Berlin (147.) nicht in die Weltrangliste. Den weltweit ersten Platz belegte das Massachusetts Institute of Technology (MIT) vor Stanford, Harvard, Caltech, Oxford und Cambridge.

Rangliste der Top 10 Gründer-Unis

Platz 1: Technische Universität München (TMU)

Platz 2: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Platz3: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH)

Platz 4: Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Platz 5: Universität Hamburg (UHH)

Platz 6: Technische Universität Berlin (TU Berlin)

Platz 7: Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung Vallendar (WHU)

Platz 8: Universität zu Köln

Platz 9: Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover (LUH)

Platz 10: Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt)

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