Berlin, 02.06.2026 - Zwei Unternehmen aus dem Companisto-Portfolio verzeichnen erfolgreiche Exits: die ASE GmbH und die Mineko GmbH. Bei ASE führte der vollständige Verkauf der Assets zu einem Exit. Bei Mineko wurde ein freiwilliges Ablöseangebot angenommen.
ASE hatte seine Finanzierungsrunde über Companisto von November 2017 bis Juli 2018 durchgeführt. Das Unternehmen entwickelt automatisierte Erfassungstechnologie für den Logistiksektor und adressierte damit den steigenden Bedarf an digitaler Datenerfassung im Güterverkehr. Durch einen Asset Deal kam es zum Exit. Die Auszahlung an 1.197 Companisten erfolgte zum 5. Januar 2026. Die Investor:innen erzielten ein profitables Ergebnis und erhielten einen Rückfluss, der über ihrem ursprünglich eingesetzten Kapital lag.
ASE entwickelte sich nach der Companisto-Finanzierung operativ weiter und konnte 2025 mehrere Logistikprojekte vorantreiben. Im Projekt Graz wurden Schienen- und Straßengates erfolgreich errichtet, zudem gewann das Unternehmen mit Behala einen neuen Auftrag über zwei Roadgates. Weitere Ausschreibungsprozesse, unter anderem mit BLG und BASF, befanden sich in Bearbeitung. Auch technologisch baute ASE seine Lösungen aus: Die erste NumberFinder-Installation im Straßenbereich wurde umgesetzt, parallel arbeitete das Unternehmen an einem eigenen Gate Operating System zur Steuerung seiner Gatesysteme.
Zwischen April und August 2016 führte Mineko seine Finanzierungsrunde auf Companisto durch. Das Unternehmen unterstützt Mieter:innen bei der digitalen Prüfung von Neben- und Betriebskostenabrechnungen. Den 613 Companisten wurde ein freiwilliges Ablöseangebot unterbreitet. Für die beteiligten Anleger bedeutet die Annahme eine Auszahlung, die rund dem Doppelten ihrer initialen Investitionssumme entspricht.
Mineko ist profitabel und konnte das Ablöseangebot nach Unternehmensangaben eigenständig finanzieren. Dies zeigt auch die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens: Insgesamt hat Mineko seit seiner Gründung rund 4 Millionen Euro Kapital einwerben können.
„Die Entwicklungen bei ASE und Mineko verdeutlichen die Bandbreite unternehmerischer Entwicklungen im Startup-Ökosystem. Solche Entwicklungen zeigen, dass sich langfristiges Engagement im Startup-Bereich auszahlen kann und unterstreichen die Relevanz eines starken Netzwerks aus Gründer:innen und Investor:innen.“, erläutert Sarah Buge, COO von Companisto, zu den Beteiligungsverhältnissen.
Die beiden Fälle legen unterschiedliche Beteiligungsverläufe aus früheren Companisto-Finanzierungen dar. Bei ASE handelt es sich um einen Exit infolge eines Asset Deals. Bei Mineko handelt es sich um ein freiwilliges Ablöseangebot.
Companisto ist mit über 6.550 Business Angels das größte Business-Angel-Netzwerk in der DACH-Region und erster Ansprechpartner für die Finanzierung wachstumsstarker Startups. Mit über 431.2 Millionen Euro investiertem Kapital zählt Companisto seit über einem Jahrzehnt zu den aktivsten Wagniskapitalgebern im deutschsprachigen Raum. Dabei zählen unter anderem die AMERIA AG mit insgesamt über 50 Millionen Euro Investmentvolumen durch das Companisto Netzwerk und die DiaMonTech AG in einer durch Companisto geleiteten Anschlussfinanzierung mit Samsung Next über 8 Millionen Euro zu den finanzierten Startups und Wachstumsunternehmen. Startups profitieren von einem strukturierten, vollständig digitalen Beteiligungsprozess, einem breiten Netzwerk erfahrener Business Angels und direktem Zugang zu Kapital – ganz ohne langwierige Investorensuche. Companisto bildet dabei einen langfristigen Finanzierungspartner, der sowohl für die Frühphasen- als auch für starke Anschlussfinanzierungen mit Angels und internationalen Co-Investoren kompetent zur Seite steht. Ziel ist es, innovative Unternehmen nachhaltig zu stärken – mit Kapital, Know-how und unternehmerischer Unterstützung. Mehr erfahren: www.companisto.com
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