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By Kai

Was die Exitbeteiligung bei Companisto für die Companisten bedeutet

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Die Beteiligungsverträge bei Companisto haben eine Mindestlaufzeit von acht Jahren, in denen Companisten an Gewinnen beteiligt werden. Gewinne werden einmal jährlich ausgezahlt. Da das Ziel eines jeden Startups jedoch Wachstum ist, werden die Einnahmen in den ersten Jahren in der Regel reinvestiert. Das wiederum führt dazu, dass in den Wachstumsjahren keine Gewinne ausgezahlt werden können. Erst nach diesen Wachstumsjahren werden Gewinne an die Anteilseigner ausgezahlt. Eine lange Laufzeit der Verträge ist daher die Voraussetzung dafür, dass die Investoren tatsächlich von Gewinnen profitieren.

Entscheidend ist jedoch, ob man als Investor im Falle eines gewinnbringenden Unternehmensverkaufes (sogenannter Exit) beteiligt wird. Professionelle (Groß-)Investoren möchten deshalb immer auch an Erlösen aus einem Unternehmensverkauf beteiligt werden. Es gibt keinen Grund, Mikroinvestoren anders zu behandeln.

Doch was genau ist ein Exit?

Lange Laufzeiten erhöhen die Erfolgschancen

Natürlich erfüllen sich Gründer mit ihren Unternehmen den Traum von der Selbständigkeit. Manchmal jedoch geben sie sie bereitwillig auf, wenn ihnen ein Angebot gemacht wird, das sie nicht ausschlagen können.

So manches Startup wird für Großinvestoren interessant, weil sich das Produkt des Startups in die Strategie eines Großinvestoren einfügt. In einem solchen Fall kommt es zum Exit, also einem Aufkauf des Startups. Üblicherweise erfolgt ein solcher Exit nach drei bis sieben Jahren - genau deswegen laufen die Beteiligungsverträge bei Companisto mindestens acht Jahre. Wird das Unternehmen in der Zwischenzeit also gewinnbringend verkauft, profitiert auch jeder einzelne Companist gemäß seiner Anteile.

Das muss auch so sein, denn die Companisten haben nicht unerheblich zum Erfolg der Unternehmung beigetragen; natürlich aufgrund ihrer Investition, mehr noch aber dank ihrer Multiplikationswirkung und ihrer Interaktion mit dem Startup.

Der Fall Instagram

Die Beteiligung an einem etwaigen Exit ist auch deswegen nötig, weil es durchaus Startups gibt, die zwar gute Ideen haben, aber weder Gewinn noch Umsatz erzielen – und dennoch sehr lukrativ verkauft werden. Ein besonders krasses Beispiel für ein derartiges Szenario ist die spektakuläre Übernahme von Instagram durch Facebook im April.

Kaum zwei Jahre ist es her, dass der Fotobearbeitungs- und Sharing-App Instagram seitens Baseline Ventures und Andreessen Horowitz USD 500.000 gewährt wurden. Mit der Popularität und der Verbreitung des kostenlosen digitalen Foto-Dienstes wuchs auch die Begierde weiterer Investoren, die im Februar 2011 USD 7.000.000 nachschossen. Nur Tage, bevor Facebook am 12.04.2012 auf den Plan trat und Instagram für USD 1.000.000.000 in Bargeld und Aktien erwarb, engagierten sich abermals weitere Investoren mit USD 50.000.000, um zehn Prozent zu erwerben. So schnell kann es gehen. Mittlerweile wird auch klar, warum es so schnell gehen musste.

Trotz ihrer 30 Millionen Nutzer räumten bezeichnenderweise selbst die Gründer von Instagram ein, dass sie keine Ahnung hatten, wie sich ihr kostenloser Dienst jemals kommerziell nutzen ließe. Instagram machte niemals Gewinn, weil es Umsatz nicht gab, passte aber in Facebooks Strategie. In einem vergleichbaren Fall wäre man also mit einer reinen Gewinnbeteiligung leer ausgegangen. Deswegen profitieren Companisten gemäß ihrer Anteile am Exit.

Weil es fair ist.



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