Dieser Artikel wurde von unserer Schülerpraktikantin Clara Windszus verfasst.
Darum ging es beim zweiten Helpers Community Event von Companisto und dem MotionLab.Berlin. Ich bin 16 Jahre alt, mache gerade mein Schulpraktikum bei Gründungsimpuls und durfte am Abend live dabei sein.
Das Event fand im MotionLab.Berlin in Alt-Treptow statt. Wenn man die Halle betritt, merkt man sofort, dass dies kein normales, typisches Büro ist. Es handelt sich um eine riesige Werkstatt, in der überall 3D-Drucker, Lasercutter, Werkzeuge und Prototypen von neuen Erfindungen herumstehen. Man bekommt sofort das Gefühl, an einem Ort zu sein, an dem Innovation entsteht. In genau dieser kreativen Umgebung kamen die Investoren und die Startups zusammen.
Bevor es um 17:00 Uhr losging, durfte ich beim Aufbau helfen. Das war eine gute Gelegenheit, um schon vorab die ersten Teilnehmenden kennenzulernen. Es gab eine große Vielfalt an verschiedenen Startups, die sich im Laufe des Abends vorstellten. Dazu gehörten Energyminer, Orbisens, DiaMonTech, ebenso wie Eyonex Glass und Cellbox Solutions. Das Besondere der Helpers Community ist, dass die Gründer:innen hier keine klassischen Vorträge halten, um Kapital für das weitere Wachstum zu gewinnen. Stattdessen bringen die Investoren und Investorinnen ihr eigenes Wissen mit. Sie unterstützen die Startups bei ihren aktuellen Herausforderungen, egal ob es um Technik, Marketing oder den Vertrieb geht.
Der Ablauf war strukturiert in drei Phasen unterteilt:
Die Vorstellung: Die Startups präsentierten ihre Projekte und erklärten, wobei sie Unterstützung benötigen.
Das Brainstorming: Die Teilnehmenden teilten sich in Gruppen auf und erarbeiteten gemeinsam Lösungsansätze.
Das Networking: Nach der Arbeit gab es ein Get-together bei Essen und Getränken für weitere Gespräche.
Ein Startup hat mich an dem Abend besonders beeindruckt: Cellbox Solutions. Das Team entwickelt spezielle Transportboxen für lebende Zellen und Organe. Wenn ein schwerkranker Patient ein Spenderorgan oder eine Krebstherapie braucht, muss der Transport fehlerfrei funktionieren. Dabei zählt jede Minute.
Als Kathrin Adlkofer, CEO von Cellbox, ihr Startup vorstellte, sagte sie einen Satz, der mir im Gedächtnis geblieben ist:
„Es geht um Leben retten.“
- Kathrin von Cellbox Solutions
In diesem Moment wurde mir klar, wie wichtig die Startup-Welt eigentlich ist. Hier geht es nicht nur darum, Consumer-Apps zu entwickeln, um schnell erfolgreich zu werden. Diese Gründer:innen versuchen, reale und große Probleme unserer Gesellschaft zu lösen.
Die Investoren und Investorinnen konnten mithilfe eines QR-Codes Lösungsvorschläge angeben, welche im Anschluss besprochen worden. Ich durfte mich dazusetzen und zuhören. Es war faszinierend zu sehen, wie Personen, die sich vorher gar nicht kannten, innerhalb weniger Minuten wie ein eingespieltes Team zusammenarbeiteten, um die Startups voranzubringen.
Der Abend war das absolute Highlight meines Praktikums. Es war spannend zu sehen, wie ein solches Event in der Realität abläuft und wie viel Arbeit dahintersteckt. Ich habe gelernt, dass Erfolg nicht nur von einer guten Idee abhängt. Es kommt vor allem auf die Menschen an, die ihr Wissen teilen und sich gegenseitig als Team unterstützen.