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Die 10 Startups mit der höchsten Exit-Rendite

Anlageformen und Strategien

Bei diesen Startups hat sich die Investition gelohnt

6 Minuten Lesezeit

Wenn ein Startup verkauft wird, erzielen die Investoren hohe Rendite. Die Höhe der Exit-Renditen hängt unter anderem davon ab, wie früh ein Investor an den Erfolg des Startups geglaubt hat. Wir zeigen Ihnen die Startups, die 2017 für ihre Investoren die höchsten Exit-Renditen erzielt haben.

Die Exit-Rendite (auch VIC-Rendite genannt) gibt das Verhältnis von investiertem Kapital zur Bewertung wieder. Sie trifft damit genau genommen keine Aussage darüber, wie hoch die Rendite des Investors war, sondern wie effizient seine Investition war, unabhängig von der Größe seines Investments.

Wenn ein Startup beispielsweise 10 Million Euro Kapital von seinen Investoren eingesammelt hat und bei einem Börsengang mit 100 Millionen Euro bewertet wird, dann entspricht das einer VIC-Rendite von 10. Das bedeutet: Wer als Frühphasen-Investor 1 Millionen Euro in das Startup investiert hat, erhält beim Börsengang 10 Millionen Euro und konnte sein Kapital damit verzehnfachen.

Unter den Startups mit den höchsten Exit-Renditen sind nicht die Namen, die man hier erwarten würde. Das Social-Media-Startup Snap wurde etwa im letzten Jahr bei seinem Börsengang mit 41 Milliarden Dollar bewertet und dürfte sich damit auch für die Frühphasen-Investoren bezahlt gemacht haben. Dennoch fehlt Snap auf dieser Liste, weil einige Startups aus dem Tech-Sektor und dem Life-Science-Bereich noch höhere Exit-Renditen für ihre Investoren erzielt haben.

In dieser Liste wurden nur Exit (Börsengänge und Übernahmen) berücksichtigt, die höher als 500 Millionen Dollar lagen. Ohne weitere Umschweife folgen nun die Startups, die im vergangenen Jahr die höchsten Exit-Renditen für ihre Investoren erzielt haben.

 

Athenex ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich mit der Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung verschiedener Therapien zur Behandlung von Krebs beschäftigt. Das Life-Science-Startup wurde 2003 gegründet und sammelte insgesamt 100 Millionen Dollar Risikokapital ein, bevor es im Juni 2017 an die Börse ging. Beim IPO wurde Athenex mit 900 Millionen Dollar bewertet, was einer VIC-Rendite von 9 entspricht. Ein früher Athenex-Investor, der sich mit einer Million Dollar in die Firma eingekauft hätte, hätte beim Börsengang also 9 Millionen Dollar erwirtschaftet.

 

Celcuity wurde 2012 gegründet, um die Versorgung von Patienten mit Krebs oder Autoimmunerkrankungen zu verbessern. Zu diesem Zweck sammelte das Life-Science-Startup Wagniskapital in Höhe von 18 Millionen Dollar ein. Im September 2017 wurde Celcuity an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet und mit 195 Millionen Dollar bewertet. Das entspricht einer VIC-Rendite von 11. Ein Frühphaseninvestor hätte also aus einer Million Dollar Investment 11 Millionen Dollar machen können.

 

SendGrid ist eine in Denver, Colorado, ansässige Kundenkommunikationsplattform für Transaktions- und Marketing-E-Mails. Die Firma wurde 2009 gegründet und unter anderem durch den TechStar-Accelerator gefördert. SendGrid sammelte rund 80 Millionen Dollar Wagniskapital ein und wurde beim Börsengang mit einer Milliarde Dollar bewertet. Das entspricht einer VIC-Rendite von 12,5. Ein Investor, der frühzeitig mit einer Million Dollar bei SendGrid eingestiegen wäre, hätte beim IPO also 12,5 Millionen Dollar erhalten.

 

MuleSoft ist ein Softwareunternehmen mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien, das Integrationssoftware für die Verbindung von Anwendungen, Daten und Geräten anbietet. MuleSoft sammelte rund 259 Millionen Dollar Risikokapital ein und wurde beim Börsengang im Februar 2017 mit 3,25 Milliarden Dollar bewertet. Das entspricht einer VIC-Rendite von 12,5. Ein Frühphaseninvestor, der mit einer Million Dollar in MuleSoft engagiert gewesen wäre, hätte sich beim IPO also über 12,5 Millionen Dollar freuen können.

 

 

Die Softwarefirma Okta ist auf Identitätsmanagement spezialisiert. Das 2009 gegründete Unternehmen bietet eine Cloud-Plattform, mit der sich Mitarbeiter oder Kunden von Unternehmen sicher bei Cloud-Anwendungen, Websites und mobilen Anwendungen anmelden können. Okta sammelte seit der Gründung rund 229 Millionen Dollar ein. Als die Softwarefirma dann im April 2017 an die Börse ging, wurde sie mit 3,6 Milliarden Dollar bewertet. Damit betrug die VIC-Rendite 16. Ein Frühphaseninvestor mit einer Million Dollar Kapitaleinsatz hätte also 16 Millionen Dollar zurückbekommen.

 

Der Streaming-Geräte-Anbieter Roka hat seit seiner Gründung im Jahr 2001 in mehreren Finanzierungsrunden rund 209 Millionen Dollar Wagniskapital eingesammelt. Im September 20017 ging Roka dann an die Börse und bescherte seinen Investoren eine satte Rendite. Roka wurde von den Aktionären mit einem Unternehmenswert von 4,2 Milliarden Dollar bewertet. Die VIC-Rendite lag bei demnach bei 20. Wer als Wagniskapitalgeber also eine Million Dollar in Roka investierte, erhielt beim Börsengang 20 Millionen Dollar.

 

Argenx ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, dass an der Entwicklung von Antikörper-basierten Therapien zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und Krebs forscht. Das niederländische Life-Science-Startup mit Sitz in Breda wurde 2008 gegründet und sammelte insgesamt 98 Millionen Dollar Risikokapital ein. Beim Nasdaq-Börsengang im Mai 2017 erzielte es eine Bewertung von 2,35 Milliarden Dollar. Das entspricht einer VIC-Rendite von 24, so dass ein Frühphaseninvestor aus einer Millionen Dollar Kapitaleinsatz am Ende 24 Millionen Dollar gemacht hätte.

 

AnaptysBio ist ein Life-Science-Startup aus San Diego, Kalifornien. Die Firma hat sich auf klinische Studien spezialisiert und forscht an Medikamenten zur Behandlung von Dermatitis, Erdnussallergie und Asthma. AnaptysBio sammelte seit Gründung 2005 insgesamt 86 Millionen Dollar Kapital ein. Beim Börsengang im Januar 2017 erreichte das Life-Science-Startup eine Marktkapitalisierung von 2,74 Milliarden Dollar. Das eine VIC-Rendite von 28. Ein Investor, der frühzeitig eine Million Dollar in AnaptysBio investiert hätte, würde nun Anteile im Wert von 28 Millionen Dollar verfügen.

 

Stitch Fix ist ein Online-Abonnement und persönlicher Einkaufsservice. Vor dem Börsengang sammelte der Online-Modedienstleister aus den USA in mehreren Finanzierungsrunden insgesamt 42 Millionen Dollar ein. Beim Börsengang wurde Stitch Fix dann mit 2 Milliarden Dollar bewertet. Das entspricht einer VIC-Rendite von 47. Demnach erhielt ein Frühphasen-Investor, der eine Million Dollar in das Startup investiert hatte, beim Börsengang 47 Millionen Dollar.

 

Impact Biomedicines ist ebenfalls ein Startup aus dem Life-Science-Sektor. Das Unternehmen wurde erst 2016 aus dem Pharmakonzern Sanofi ausgegründet. Impact Biomedicines hat sich auf die Entwicklung von Blutkrebs-Therapien spezialisiert und damit Ende 2017 das Kaufinteresse der Celgene Corp geweckt, einer der größten Biotech-Konzerne der USA. Celgene zahlte zunächst 1,1 Milliarden Dollar. Die Kaufsumme kann bei erreichen regulatorischer Meilensteine noch auf bis zu 7 Milliarden Dollar anwachsen. Schon beim niedrigen Kaufpreis liegt die VIC-Rendite bei 50. Sollten alle Meilensteine erreich werden, steigt auch die VIC-Rendite auf 318. Ein Frühphasen-Investor hätte also aus einer Million Dollar in etwa mehr als einem Jahr bis zu 318 Million Dollar machen können.

Stand vom 23.05.2018 14:50


 

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André Jasch

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