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Nachhaltig Investieren

Investieren bei Companisto

Warum Menschen in Startups wie Solarnative und cureVision investieren

8 Minuten Lesezeit

Einer steigenden Zahl an Investoren ist es wichtig, dass eine Investition neben einer finanziellen Rendite auch eine gesellschaftliche Wirkung entfaltet. Diese Investoren wollen nachhaltig investieren und sie begreifen ihre Investitionen zunehmend ganzheitlich. Denn durch den klugen Einsatz von Kapital lassen sich auch gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben, sei es auf ökologischer, medizinischer oder sozialer Ebene. 

Auch Companisto bietet nachhaltige Investitionen an. Aktuell wären da etwa die Unternehmen Solarnative und cureVision, die auf unternehmerischem Weg gesellschaftliche Probleme (Energiewende und Gesundheitsversorgung) lösen wollen. Der Erfolg dieser Investmentrunden zeigt uns, dass die Nachfrage unter den Investoren nach wirkungsorientierten Investments groß ist. 

Nachhaltiges Investieren – Ein Wachstumsmarkt in Deutschland

Nachhaltige Investitionen werden häufig unter dem Begriff Impact Investing zusammengefasst. Impact Investing (zu Deutsch: Wirkungsorientiertes Investieren) beschreibt Investitionen in Unternehmen, Organisationen oder Fonds mit der Absicht, neben einer finanziellen Rendite auch einen messbaren sozialen oder ökologischen Effekt zu erzielen. Dieser Effekt wird durch vorher bestimmte Kennzahlen gemessen und ist fester Bestandteil der Anlagestrategie. Dadurch unterscheidet sich Impact Investing von klassischen, rein von der Rendite getriebenen Geldanlagen auf der einen Seite und von Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen auf der anderen Seite.

Impact Investing fristete lange Zeit in Deutschland ein Nischendasein, doch allmählich entwickelt es sich zu einem echten Wachstumsmarkt. Das zeigt eine Marktstudie der Bundesinitiative Impact Investing e. V. (Biii), die 2020 vom Centrum für soziale Investitionen und Innovationen der Universität Heidelberg (CSI) durchgeführt wurde. Demnach kommt der Markt auf ein Gesamtvolumen von rund 18 Milliarden Euro Kapital, die in nachhaltige Kapitalanlagen investiert wurden. Das umfasst sowohl Fonds, die ihre Gelder nach verschiedenen Nachhaltigkeitskriterien (z.B. ESG) in Fremd- und Eigenkapital anlegen, als auch wirkungsorientierte Kreditvergaben, die in Deutschland laut der Marktstudie auf etwa 830 Millionen Euro beziffert werden.

Besonders in den letzten drei Jahren hat sich der Markt für Impact Investments in Deutschland sehr dynamisch entwickelt. Das zeigt besonders anschaulich der jährlich erscheinende Marktbericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG). Für 2019 wies dieser noch ein Marktvolumen für Impact Investments privater Anleger von 13 Milliarden Euro aus. 2020 waren es schon knapp 40 Milliarden Euro privater Gelder, die in Impact Investments geflossen sind. Und 2021 stieg dieses Volumen sogar auf 130 Milliarden Euro – ein Sprung um 230 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vergleicht man diese Wachstumsdynamik mit der des ESG Segments, so wächst Impact Investing deutlich schneller, wenn auch noch auf niedrigerem absolutem Niveau.

Müssen Investoren beim Impact Investing auf Rendite verzichten?
– Spoiler Alert: Nein! –

Ein weit verbreitetes Vorurteil über Nachhaltiges Investieren lautet, dass ein nachhaltiges Investment mit einer marktüblichen Rendite nicht vereinbar ist. Diese Zweifel halten viele Investoren davon ab, stärker in nachhaltige Geldanlagen zu investieren. Aber kommt Impact Investing wirklich immer zu einem Preis, der sich in einer niedrigeren Rendite ausdrückt?  

Eine Analyse des Forbes-Magazine kommt zu dem Schluss, dass es sich oftmals um einen Irrglauben handelt, wenn Finanzmarktakteure annehmen, wirkungsorientiertes Investieren sei nur mit Abstrichen bei der Rendite zu realisieren. Forbes zitiert dabei aus zwei spannenden Studien, die den Bereich Impact Investing näher unter die Lupe genommen haben.

Die erste stammt von Jeff Finkelman, Vizepräsident bei Athena Capital und lautet Building Impact Portfolios. Finkelman kommt darin zu dem Schluss, dass es es im Finanzmarkt einen Bereich gäbe, in denen Investoren Anlagemöglichkeiten finden könnten, die sowohl soziale oder ökologische Wirkung entfalteten und dabei auch eine marktübliche finanzielle Rendite erzielten. Hier könnten Investoren also „kostenlos“ wirkungsorientierte Investments finden, ohne dabei auf Rendite zu verzichten.

Die zweite Studie der Wissenschaftlerin Rachel Browning ist eine Investorenumfrage in den skandinavischen Ländern aus dem Jahr 2019. Bei den befragten Investoren handelte es sich um 83 professionelle Investoren, darunter Business Angels, Family Offices, Venture-Capital-Gesellschaften und institutionelle Investmentfonds. Das Ergebnis verblüffte selbst die Forscher: Die überwiegende Mehrheit (83 Prozent) dieser professionellen Investoren erwartete sich durch ihre Impact Investments marktübliche oder sogar überdurchschnittliche finanzielle Renditen. Der Investmentfokus der befragten Investoren lag auf dem Gesundheitswesen, der Förderung regenerativer Energien, Industrieinnovation und nachhaltigen Lösungen für urbane Räume (Smart Cities).

Nachhaltig Investieren auf Companisto: Solarnative und cureVision 

Eine häufige Kritik an Impact Investments ist, dass Investitionen in nachhaltige Fonds kein Impact Investing im engeren Sinne sind. Zwar erfüllen diese Fonds gemein gültige Standards (beispielsweise den Ausschluss fossiler Brennstoffe), aber am Ende lässt sich der nachhaltige Effekt über Fondsbeteiligungen nur schlecht messen. Außerdem profitieren von Fonds in erster Linie große Unternehmen, während kleinere Unternehmen, die aber relativ gesehen mitunter einen größeren gesellschaftlichen Impact haben, oftmals leer ausgehen. 

Impact Investments mit dem höchstmöglichen Effekt für wirkungsorientierte Investoren sind daher oftmals Direktinvestitionen in Eigen- oder Fremdkapital eines Unternehmens sowie projektbezogene Darlehen. Nur so können Investoren sicher gehen, dass ihr Kapital auch für den von ihnen angestrebten Zweck eingesetzt wird. Außerdem können sie den nachhaltigen Effekt ihrer Investition so einfacher messen.

Solarnative – Ein wichtiger Beitrag zur erfolgreichen Energiewende

Eine gesellschaftliche Herausforderung von weltweiter Tragweite ist die Energiewende. Angesichts des drohenden Klimawandels ist die Menschheit gefragt, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu lösen und durch regenerative Energien zu ersetzen. Deutschland hat hier eine Vorbildfunktion, denn es tritt den Beweis an, dass auch eine Industrienation ihren Strombedarf mithilfe von regenerativen Energien sicherstellen kann. 

Ein Nebeneffekt der Energiewende in Deutschland ist, das der Stromverbrauch der Privathaushalte sich sprunghaft erhöht. Durch den Einsatz von elektrischen Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen wird es Schätzungen zufolge dauerhaft zu einer Verdreifachung des durchschnittlichen Stromverbrauchs kommen. Als Reaktion wollen nun mehr denn je deutsche Hausbesitzer Photovoltaikanlagen installieren. Hierbei sind die Herausforderungen zum einen die begrenzten Flächen und zum anderen die verfügbaren Fachkräfte zur vielfach aufwändigen Installation der Anlagen.

Solarnative hat nach jahrelanger Entwicklung einen Mikro-Wechselrichter zur Marktreife gebracht, der sämtliche verfügbare Dachflächen optimal nutzbar machen und den Energieertrag von Photovoltaikanlagen um bis zu 10 Prozent steigern kann – ein Quantensprung für den auf hohe Effizienz ausgerichteten PV-Markt. Der Mikro-Wechselrichter kann in jedes einzelne Solarmodul integriert werden und bietet dadurch die Möglichkeit der punktgenauen Überwachung.

Solarnative hat aufgrund der sprunghaft gestiegenen Marktnachfrage zudem eine Gesamtenergielösung für Wohnhäuser entwickelt. Neben dem miniaturisierten Mikro-Wechselrichter für PV-Module umfasst das System ein Batteriespeichersystem und eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Diese Gesamtlösung stellt ein radikal vereinfachtes System mit Schwerpunkt auf einfacher Planung, einfacher Installation, maximalem Energieertrag und Sicherheit bei geringstmöglichen Kosten dar. Im Companisto Angel Club konnte Solarnative damit unsere Business Angels überzeugen. Das Unternehmen erzielte in der geschlossenen Investmentrunde die Rekordmarke von 1,8 Millionen Euro.

cureVision – Durch High-Tech die Wundversorgung verbessern

Allein in Deutschland leiden etwa 3 Millionen Menschen an chronischen Wunden. Um den Erfolg einer gewählten Therapie abschätzen zu können, müssen die Veränderungen der Wunde im Zeitverlauf möglichst genau analysiert und damit vergleichbar gemacht werden. Aktuell läuft die Wunddokumentation jedoch nahezu ausschließlich manuell in Papierform, ergänzt um Fotos mit einem Papierlineal neben der Wunde als Referenzgröße.

Diese Analyse ist sehr zeitaufwendig und fehleranfällig, da eine objektive und damit vergleichbare Erfassung der Wundparameter (wie Größe, Tiefe und Gewebearten in der Wunde) nicht gewährleistet ist, insbesondere bei wechselndem Fachpersonal. Die Wundheilung verzögert sich und verursacht damit unnötige Kosten und Schmerzen.

cureVision bietet eine Kombination aus Hardware und KI-Software an, welche die Dokumentation von Wunden revolutioniert. Die Sensoren des eigens entwickelten Scanners erfassen die Wunde in Sekundenschnelle, ohne den Patienten zu berühren. Die durch künstliche Intelligenz unterstützte Software ermittelt anschließend wiederholgenau und objektiv die benötigten Wundparameter.

Dabei werden auch kleinste Abweichungen ab 1 mm zuverlässig erkannt und dokumentiert. Die Lösung von cureVision spart viel Zeit und erlaubt gleichzeitig eine genaue Betrachtung der Wunde im Zeitverlauf. Damit wird es den behandelnden Ärzten möglich, die Therapie zu optimieren und so eine möglichst schnelle Wundheilung zu erreichen. Im Marktvergleich bietet cureVision die wohl fortschrittlichste Lösung zur Wundanalyse an.

Stand vom 22.08.2022 11:43


 

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André Jasch

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