Marktanalyse

Marktanalyse

Die Marktanalyse ist Bestandteil der Marktforschung und wird im Vorfeld des Markteintritts von den Gründern eines Unternehmens erstellt. Sie soll klären, ob der anvisierte Markt genug Potenzial bietet, um das Überleben des Unternehmens dauerhaft zu sichern. Für die Marktanalyse werden alle verfügbaren Daten zum anvisierten Markt und zu einem bestimmten Zeitpunkt zusammengetragen.

Der Aufbau einer Marktanalyse ist je nach Unternehmen und Zeitpunkt des Markteintritts unterschiedliche. Im Allgemeinen sind folgende Punkte fester Bestandteil einer Marktanalyse: Branchenanalyse ("Wie entwickelt sich die Branche?"), Konkurrenzanalyse ("Wie gestaltet sich der Wettbewerb?"), Kundenanalyse ("Wer gehört zur Kernzielgruppe?") und Absatzanalyse ("Wie hoch ist das Absatzpotenzial?").

Ein Kernbestandteil der Marktanalyse ist die sogenannte Branchenanalyse. Sie sollte kurz und knapp darlegen, wie sich die Branche, in der das Startup wirtschaften will, bisher entwickelt hat und wie sie sich in absehbarer Zukunft entwickeln wird. Dabei sollten zuerst die Rahmenbedingungen des Marktes abgesteckt werden. Der Markt sollte nicht zu allgemein gefasst werden, sondern klar umrissen werden. Neben dem Marktvolumen – also der Größe des Marktes gemessen am Gesamtumsatz – können hierbei auch Faktoren eine Rolle spielen, die den Markt definieren, sich aber der Kontrolle der Marktteilnehmer entziehen.

Neben der Branchenanalyse sollte daher auch die sogenannte Konkurrenzanalyse eine wichtige Rolle in der Marktanalyse einnehmen. Die Gründer sollten dabei ihre größten Wettbewerber identifizieren und anhand der Konkurrenz auch ihre Marktchance ableiten. Das Startup orientiert sich häufig an seinen Wettbewerbern, um zu sehen, welches Wachstumspotenzial im Markt vorhanden ist und welche Umsätze (und auch spätere Exit-Erlöse) dort erzielt werden können.

Der Markt sollte ausreichend groß sein, um Platz für einen weiteren Wettbewerber zu lassen und dabei trotzdem noch langfristig attraktiv zu bleiben. In der Absatzanalyse versucht das Unternehmen darzulegen, wie es künftig Umsätze in dem Markt erwirtschaften will. Dabei sollte das Unternehmen eine Prognose erarbeiten, wie sich der Absatz in absehbarer Zukunft entwickeln könnte. Außerdem sollte für Investoren ersichtlich sein, über welche Absatzkanäle das Startup seine Umsätze erwirtschaften will. Der anvisierte Absatz gelingt jedoch nur, wenn die Gründer ihre Zielgruppe kennen. In einer Kundenanalyse sollte sie die Kernzielgruppe identifiziert haben und plausibel begründen können, wie sie zu ihrer Zielgruppe gekommen sind. Für den Investor ist dabei interessant, wie kaufkräftig diese Zielgrippe ist und wie sie sich voraussichtlich in den nächsten Jahren entwickeln wird. Ist die Zielgruppe groß und kaufkräftig genug, um die anvisierten Absätze zu tragen? Auch hier kann sich für Investoren ein Abgleich mit der Konkurrenz lohnen, um abzuschätzen, ob die Zielgruppe eventuell zu eng oder zu weit gefasst ist.

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