Private Equity

Private Equity

Private Equity ist außerbörsliches oder privates Beteiligungskapitals und ist eine alternative Investitionsform. Unter Private Equity versteht man Kapitalbeteiligungen, die an nicht börsennotierten Unternehmen erworben werden. Der Begriff setzt sich aus private (engl.) = privat und Equity (engl.) = Eigenkapital zusammen.

Die Investitionen erfolgen meist durch professionelle Beteiligungsgesellschaften, die sich als Kapitalgeber auf Private Equity spezialisiert haben. Private Equity-Gesellschaften legen mit dem gesammelten Geld der Anleger sogenannte Private-Equity-Fonds auf. Mit dem Kapital werden Anteile an mehreren Zielunternehmen gekauft. Die Optimierung in ein gewinnbringendes Unternehmen ist das Ziel. Bei den Private Equity geht es somit vorrangig um die Steigerung des Unternehmenswertes. Nach ein paar Jahren, wenn die strategischen Ziele erreicht und die Profitabilität gesteigert wurde, erfolgt der Exit. Die Anteile werden dann zum Beispiel an andere Investoren verkauft, von dem ehemaligen Eigentümer zurückgekauft oder das Unternehmen wird an die Börse gebracht.

Private Equity Fonds sind meistens geschlossene Fonds. Das heißt in einem bestimmten Zeitraum wird das benötigte Kapital gesammelt und dann wird der Fonds für eine bestimmte Anlagedauer geschlossen. Die Laufzeit des Fonds kann bis zu zehn Jahre betragen.

Übliche Kapitalgeber sind institutionelle Investoren wie Versicherungen, Banken oder Pensionskassen. Es ist aber auch für Klein- und Privatanleger möglich über sogenannte Dachfonds zu investieren.

Investitionen sind in unterschiedlichen Unternehmensphasen möglich, sowohl in der Gründungsphase als auch in der Wachstumsphase oder einer Phase der Umstrukturierung des Unternehmens. Als Finanzinstrumente im Bereich Private Equity sind hier das Management Buyout (MBO), Leveraged Buyout (LBO) oder der Turnaround zu nennen.

In Deutschland gibt es laut aktuellen Zahlen des BVK, dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften, ca. 300 Beteiligungsgesellschaften, welche jährlich in bis zu 1.000 Unternehmen investieren. Die Investitionen erreichten im Jahr 2017 rund 11 Millionen Euro, mehr als im Vorjahr. Vorrangig sind die Buy-out Aktivitäten gestiegen. 2017 war demnach ein „Rekordjahr“ für den Kapitalbeteiligungsmarkt in Deutschland. Ob sich dieser positive Trend auch in 2018 so fortsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Hinweis

Der Erwerb der angebotenen Wertpapiere und Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Ob es sich um ein Wertpapier oder eine Vermögensanlage handelt können Sie der Beschreibung der Investitionsmöglichkeit entnehmen.
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