Crowdinvesting vs Crowdfunding


Wie unterscheiden sich Crowdinvesting und Crowdfunding für Startups?

In den Medien werden Crowdinvesting und Crowdfunding oft synonym verwendet, und obwohl Crowdinvesting und Crowdfunding für Startups verwandte Finanzierungsformen sind, unterscheiden sie sich in einigen Punkten gravierend. Um Schwarmfinanzierung handelt es sich in beiden Fällen.

Hier nun die Unterschiede.


Crowdinvesting

Beim Crowdinvesting - wie wir es bei Companisto betreiben - investieren Nutzer in ein Startup und erhalten Anteile im Gegenzug. Die Investoren werden zu Anteilsinhabern des Startups und profitieren von Gewinnen der Startups und falls das Startup an einen Großinvestor verkauft wird (Exit genannt).

Beim Crowdinvesting gibt es viele mögliche Motivationen. Manch einer möchte einfach eine gute Idee und ihre Urheber bei der Verwirklichung unterstützen, während bei anderen Mikroinvestoren finanzielle Aspekte - insbesondere die Beteiligung bei einem Unternehmensverkauf - im Vordergrund stehen.

Ganz grundsätzlich war es Privatpersonen vor Crowdinvesting generell nicht möglich gewesen, in Startups in der Frühphase zu investieren. Dies wird nun mit Crowdinvesting von Companisto geändert. Crowdinvesting erlaubt es nun auch Privatpersonen, sich bereits mit kleinen (oder größeren) Beträgen an Startups zu beteiligen.


Crowdfunding

Beim Crowdfunding erhalten Nutzer keine Anteile an einem Startup, sondern nur eine symbolische Gegenleistung, wie z.B. eine CD.

Crowdfunding ist (noch) bekannter als Crowdinvesting. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass es dieses Phänomen schon länger gibt. Genau genommen schon immer

Beim Crowdfunding schließen sich Menschen zusammen, um ein bestimmtes, meist karitatives oder künstlerisches Projekt zu finanzieren, das ohne den Schwarm vermutlich nicht umgesetzt worden wäre. Sofern es eine Gegenleistung beim Crowdfunding gibt, ist sie nicht-monetärer Art. Crowdfunding ist also mit einer Art Spende zu vergleichen. Menschen helfen anderen Menschen, ein Projekt umzusetzen; ihre Motivation ist Altruismus. 

Wenn man es genau nimmt, haben schon Künstler wie Mozart und Beethoven ihre Konzerte und Kompositionen im Vorfeld via Crowdfunding finanziert - durch a-priori-Subskriptionen, die die Spender mit exklusivem Zugang zu den Werken belohnte.

Ab Anfang der 2000er Jahre machten dann Crowdfunding-Plattformen wie Artistshare und SellaBand von sich reden, über die Fans ihre Künstler unterstützen konnten und im Gegenzug CDs oder Zugang zu exklusiven Konzerten erhielten. 

In den USA, dem Mutterland des Crowdfundings, verhalfen die beiden Plattformen Indiegogo und Kickstarter dem Crowdfunding zum Durchbruch. Projekte wie Pebble werden dort mitunter in Millionenhöhe finanziert, die Spender erhalten dann in der Regel ein Exemplar des crowdfinanzierten Produkts.

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