von Cristin Liekfeldt

EditionF und Poqit.berlin setzen wieder auf die Crowd

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EditionF und Poqit.berlin setzen wieder auf die Crowd

Poqit.berlin und EditionF wenden sich bei der Produktentwicklung wieder an die Crowd. Weil es diesmal nicht um die Entwicklung des Unternehmens geht sondern um das Produkt beziehungweise Projekt, laufen die Kampagnen bei Kickstarter und Startnext. Wir haben Susann, Nora und Martin mal zu "der anderen Crowd" befragt.

Cristin: Nora und Susann, ihr habt seit Ende März bei Startnext eine Crowdfunding Kampagne laufen. Sammelt ihr dabei Geld für EDITION F ein?

Nora: „Ja, das ist richtig. Das Projekt heißt FEMALE FUTURE FORCE Academy und ist ein neues Produkt von EDITION F, dass bedeutet, dass 100 Prozent der Umsätze im Crowdfunding auch Umsätze von EDITION F sind. Wir haben uns sehr bewusst für Startnext entschieden um zu sehen, ob das Produkt Academy, das wir uns ausgedacht haben, aufgrund von ganz viel Feedback unserer Nutzer wirklich so gut ankommt, wie wir es erhoffen und denken. Ohne das Geld hätten wir das Projekt nicht umsetzen können. Die FEMALE FUTURE FORCE Academy ist Teil unseres Geschäftsmodells, es ist unser Premium-Membership für Nutzer, von der wir in der Vergangenheit schon häufiger in unseren Planungen geschrieben hatten. Das Schöne ist, dass wir die Fundingschwelle von 100.000 Euro bereits nach 7 Tagen erreichen konnten, das hat unsere Erwartungen stark übertroffen. Das Ziel liegt aber weit höher.“ 

Susann: „FEMALE FUTURE FORCE heißt für uns, einen persönlichen Impact für unsere Nutzer und Nutzerinnen möglich zu machen. Denn um weiterzukommen, Selbstbewusstsein und gleichzeitig eine gewisse Leichtigkeit zu entwickeln, braucht es oft externe Impulse. Die Academy ist dabei erst der Anfang. Wir wollen 52 Wochen lang unsere Academy-Mitglieder begleiten – mit einem digitalen Coaching. 52 Experten wie die ehemaligen Personalvorstände Heidi Stopper und Thomas Sattelberger, Blogger-Ikone Jessie Weiß oder Verhandlungsexperte Matthias Schranner begleiten unsere Nutzer in zwölf Themenbereichen durchs Jahr. Wie verhandele ich richtig gut, wie präsentiere ich so, dass es niemand vergisst, wie kann ich mich als Speaker für Konferenzen positionieren, wie geht Social Media richtig professionell oder wie bekomme ich die für mich passende Balance zwischen Karriere und Leben hin sind Fragen, denen wir nachgehen.“


Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann starten die Female Future Force, credit: Nora Tabel
Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann starten die Female Future Force, credit: Nora Tabel


Cristin: Und bei euch, Martin? Auch poqit.berlin startet eine neue Crowdfundingkampagne. Warum und wofür?

Martin: "Wir sammeln das Geld für die Entwicklung des poqit-Portmonees. Nachdem wir in den letzten Monaten intensiv an der Fertigstellung der Entwicklung gearbeitet haben und außerdem eine Kooperation mit dem deutschen Premium-Taschenhersteller BREE aushandeln konnten, wird es nun ab dem 10.Mai das erste Mal die Möglichkeit geben, poqit offiziell vorzubestellen. Die Auslieferung der poqit-Geldbörsen erfolgt dann im Herbst dieses Jahres."


Cristin: Und warum setzt ihr wieder auf die Crowd?

Martin: "Wir haben auf Companisto sehr gute Erfahrungen mit der Crowd sammeln können. Die vielen Kommentare, Anregungen und natürlich auch Kritiken haben uns bei der Entwicklung unserer Geldbörse und auch der Verbesserung unseres Geschäftsmodells sehr geholfen. Außerdem haben wir durch vielfach positives Feedback feststellen können, dass die Crowd ein hohes Interesse an unserem Produkt hat und wir somit sehr gute Chancen für eine erfolgreiche Kampagne sehen."

Susann: „Die FEMALE FUTURE FORCE Academy ist unser B2C-Produkt und eine Weiterentwicklung unserer Webinare. Da war es für uns sehr naheliegend, zu schauen ob das Projekt bei unserer Community so gut ankommt wie wir gehofft haben. Das Programm läuft hoffentlich nach dem Crowdfunding super weiter: Ziel ist es auch, Leuten, die vielleicht erst später auf EDITION F und die FEMALE FUTURE FORCE aufmerksam werden, Zugang zum Coaching zu gewähren. Vielleicht kostet es dann etwas mehr, mal sehen. Das Programm ist erst der Auftakt."


Cristin: Eure Crowdfunding-Kampagnen laufen bei Startnext (EditionF) und Kickstarter (poqit.berlin). Sind die Unterstützer auf Startnext anders als die Investoren bei Companisto?

Susann: „Die Unterstützer auf Startnext sind schon sehr anders als die Investoren bei Companisto. Natürlich gibt es auch Überschneidungen, aber bei Startnext buchen die Unterstützer ein Produkt direkt und werden nicht an der Firma beteiligt, es geht also nicht um ein Investment sondern um die Buchung eines Produktes. Allerdings haben wir auch bei Startnext schon einige Freibeträge erhalten von Personen, die das Projekt einfach toll finden, aber selbst nicht daran teilnehmen wollen."

Martin: "Das ist bei uns ähnlich, die Kickstarter-Unterstützer sind definitiv ganz anders als die Investoren bei Companisto. Die Companisten bewerten in ihrer Analyse des Startups hauptsächlich das Unternehmen, das Geschäftsmodell und die Erfolgsaussichten. Da die Companisten am Unternehmensgewinn direkt beteiligt sind, spielt die Affinität zum eigentlichen Produkt des Startups nicht die größte Rolle bei der Investmententscheidung. Ganz anders die Investoren bei Kickstarter. Hier handelt es sich um eine Vorbestellung des Produkts, die Investoren sind in keiner Weise am Erfolg des Startups beteiligt. Dementsprechend investieren hier überwiegend Personen, die unsere Geldbörse kaufen und zu den ersten Besitzern dieses Produkts zählen wollen. Eine Affinität zu Startups, der Wille, junge Unternehmen zu unterstützen und ein gewisses Vertrauen in das Gründerteam werden aber auf beiden Plattformen benötigt."


Timo Golomski, Martin Volmerding und Marko Berndt von poqit.berlin setzen wieder auf die Crowd
Timo Golomski, Martin Volmerding und Marko Berndt von poqit.berlin setzen wieder auf die Crowd


Cristin: Was ist euch denn am Wichtigsten bei der neuen Crowdfunding-Kampagne?

Nora: „Am Wichtigsten war es für uns, ein neues Produkt für unsere Community entwickeln zu können, dass wirklich Mehrwert bringt und Nutzer nachhaltig an unsere Marke bindet. Das Angebot der Academy scheint - wenn wir uns die Resonanz bis hier her anschauen - einen Nerv getroffen zu haben. Darüber freuen wir uns sehr. Nun wird es darum gehen, das Projekt umzusetzen und immer attraktiver für Nutzer und auch Unternehmen zu machen, aus dem Jahresprogramm soll sich im besten Fall eine langfristige Mitgliedschaft bei EDITION F entwickeln.“

Martin: "Die Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter hat für uns mehrere positive Effekte. Grundsätzlich ist wichtig, dass bei einer Kickstarter-Kampagne nur in den seltensten Fällen nach Abzug aller Ausgaben (Kampagnenvorbereitung, Marketing, Produktion der bestellten Produkte) viel Geld übrig bleibt. Trotzdem spielt diese Kampagne natürlich eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der Produktion der ersten Produkt-Charge. Wichtig ist aber in jedem Fall auch die große Reichweite der international sehr bekannten Plattform und die damit einhergehende Gewinnung der ersten Kunden von poqit. Wir wollen unsere Produkte auf dem Markt der Smart-Fashion etablieren und dazu brauchen wir natürlich gerade zu Beginn so viele Käufer wie möglich. Die Aufmerksamkeit, die eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne medial erzeugen kann, ist dafür ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor. Insgesamt ist die Kampagne für uns eine sehr gute Möglichkeit, einen erfolgreichen Marktstart hinzulegen."


Cristin: Können euch die Companisten hierbei unterstützen?

Martin: "Unsere Kampagne startet am 10. Mai. Dann können uns die Companisten natürlich unterstützen! Zum einen können sich alle Investoren, die bisher noch kein poqit bestellt haben, dies nachholen. Zum anderen können alle Companisten unsere Kampagne in ihrem Bekanntenkreis und über sämtliche soziale Netzwerke teilen und weitergeben. Die bereits angesprochene Reichweite der Kampagne ist für den Erfolg essentiell und jedes Teilen und Weitergeben trägt dazu bei. Also ab 10. Mai poqit.berlin auf Kickstarter unterstützen!"

Susann: „Die Kampagne bei Startnext läuft noch bis zum 14. Mai und wir brauchen wirklich jede Unterstützung, natürlich auch von den Companisten. Also freuen wir uns sehr, wenn ihr als Chefinnen und Chefs Unternehmenspakete für eure Teams, das Programm für euch selbst oder für Freunde bucht. Außerdem wäre es super wenn die Companisten den Link www.femalefutureforce.com auf ihren relevanten Social-Media-Kanälen wie Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn teilen und so die Kampagne noch viel bekannter machen. Außerdem gibt es auch Shirts in allen Größen auf der Startnext-Seite.“


Das Team der Female Future Force
Das Team der Female Future Force

Nora: „Wir sind mit dem Erreichen der Fundingschwelle einen entscheidenden Schritt weiter, aber noch lange nicht angekommen. Wir wollen mit der FEMALE FUTURE FORCE, all den tollen Frauen und Männern, die bereits Teil davon sind und noch werden wollen, alle Grenzen sprengen. Nur mit euch können wir das schaffen.“

Cristin: "Danke euch dreien für das Interview und ganz viel Erfolg für eure Crowdfunding-Kampagnen! Für alle Companisten, die EditionF und poqit unterstützen wollen, hier sind die beiden Links zu den Kampagnen: EditionF/ Future Female Force und Poqit.berlin



 

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Quelle: Eigene Recherchen. Hierbei wurde u.a. auf Daten des Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zurückgegriffen.
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