von Luise Schröter

Kurzinterview mit Business Angel Andreas Schmitz, Geschäftsführer von Roche Diagnostics GmbH

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Kurzinterview mit Business Angel Andreas Schmitz, Geschäftsführer von Roche Diagnostics GmbH


Kurzinterview mit Andreas Schmitz


Herr Schmitz ist Geschäftsführer von Roche Diagnostics GmbH und hat vor ein paar Jahren das erste Mal eher durch Zufall in ein Startup in Berlin investiert.


Was ist der Mehrwert eines Risikoinvestment in Startups, der vielen gar nicht bewusst oder gar bekannt ist?

Die Identifikation ist wesentlich stärker als mit Anlagen, bei denen es rein um Rendite geht. Der Investor wird Teil des Geschehens, kann sich, wenn gewollt und passend, auch einbringen. Somit kann ich zumindest einen kleinen Einfluss auf den Erfolg eines Startups nehmen. Außerdem finde ich es wichtig, den Standort Deutschland in Sachen Innovation voran zu bringen. Dafür braucht es Ideengeber, Umsetzer und Unterstützer. Ideen gibt es reichlich und starke Umsetzer auch mehr und mehr. Es gibt Unterstützer- sowohl Kapitalgeber als auch Helfer mit Expertise, nur aktive Netzwerke gibt es noch zu wenige in Deutschland. Dies ist aber wichtig, um den Startup-Sektor kompetitiv zu anderen Regionen der Welt aufzustellen.

Als Nebeneffekt lernt man außerdem eine Menge über verschiedene Geschäftsfelder und auch über das Verhalten von Gründern und Investoren. Als Personaler ist Letzteres ebenso spannend für mich, wie die finanzielle Seite des Geschehens.


Wonach entscheiden Sie, welches Investment Sie tätigen?

Die Unterlagen und Bewertung durch Companisto sind schon sehr aussagekräftig und übersichtlich dargestellt. Ich schaue mir die Geschäftsidee und die Profile der Gründer an. Haben die Gründer Erfahrung oder Potential und Durchhaltevermögen? Ich finde es auch wichtig, das Geschäftsmodel und mögliche Kundenvorstellungen an die Leistung des Startups selbst nachvollziehen zu können. Ich stelle mir die Frage, ob das Produkt ein Problem beim relevanten Kunden löst und ob ich bereit wäre entsprechend dafür zu bezahlen. Letztendlich entscheidet auch immer ein wenig der Bauch, was meistens die unterbewusste Verarbeitung von Informationen ist. Wissentlich, dass ein Teil der Unternehmen es nicht schaffen wird, streue ich auch bewusst mein Investment, um mit Diversifikation das Risiko leicht zu reduzieren.


Warum haben Sie sich für ein Investment über Companisto entschieden?

Vor ein paar Jahren konnte ich eher durch Zufall in ein Startup in Berlin im HRTech Bereich investieren. So habe ich meine Leidenschaft entdeckt, aufstrebende Startups und clevere Gründer zu unterstützen. Als dann auch noch der finanzielle Aspekt durch einen erfolgreichen Exit dazu kam, wollte ich in dem Umfeld weiter aktiv sein. Allerdings sind der Erstkontakt und Zugang eher schwierig, bzw. aufwendig. Beruflich bin ich stark eingebunden, so dass ich nicht permanent in der Startup-Szene aktiv sein kann, um den Überblick zu interessanten Startups selbst zu erhalten. Daher war ich auf der Suche nach:

- einer Übersicht spannender Startups via einer zugänglichen Plattform mit der Möglichkeit in Eigenkapital zu investieren. Diese gibt es so kaum in Deutschland.

- gut zusammengestellte Informationen zum Startup, dessen Markt und den Gründern selbst. Bei Companisto sind die Infos übersichtlich und ausreichend, um sich eine Meinung bilden zu können.

- einer Möglichkeit zur Vernetzung mit der Szene und anderen interessierten Investoren. Der direkte Kontakt zu den Gründern ist ebenfalls gegeben. So können Detailfragen auch in direkten Gesprächen geklärt werden.

- einem erstklassigen Kundenservice, der im Falle von Companisto wirklich gegeben ist, mit sehr schneller Reaktionszeit bzw. sogar Proaktivität. Das machte mir den Einstieg recht leicht.


Welchen Mehrwert sehen Sie im Companisto-Netzwerk?

Ich bin erst seit kurzem Mitglied, konnte aber schon Kontakt zu einigen Investoren aufnehmen. Natürlich auch zu Startups, die ich spannend finde, nicht nur die, bei denen ich investiere. Der Kontakt lässt sich leicht herstellen und die Profil-Daten geben einen guten Anhaltspunkt, bei welchen Themen ein Austausch ggf. sinnvoll ist. Beim Austausch geht es für mich nicht nur um Investitionen oder wie ich Gründern helfen kann, sondern auch immer um Überlegung, ob die Startup-Produkte und -Lösungen auch meinem Unternehmen weiterhelfen können. Dazu gab es auch schon ein paar Impulse.


 

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